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Aufsteiger Hannover United verliert gegen USC München mit 52:86

Lehrstunde beim Bundesliga-Debüt

Rollstuhlbasketball (jab). Alles ist neu für Hannover United – nicht nur der Name. Das Team, das in der vorigen Saison noch als SG Oldenburg/Sünteltal in der 2. Liga für Furore sorgte, zog vom münderschen Friederikenstift in die Misburger Sporthalle um. Vor allem aber spielt die Mannschaft von Trainer Harald Fürup nun in der 1. Liga – und da weht ein rauer Wind. Das mussten die Hannoveraner am ersten Spieltag beim 52:86 (35:56) gegen USC München gleich schmerzhaft erkennen.

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Es war eine Lehrstunde, die der Neuling im ersten Erstliga-Spiel seiner Vereinsgeschichte kassierte. „Man kann gegen München verlieren, aber 86 Punkte zu kassieren, ist zu viel“, so Fürup. Vor allem in der Defensive habe sein Team ganz schlecht ausgesehen. „Daran müssen wir dringend weiter arbeiten. Auf diesem Niveau wird jeder Fehler eiskalt bestraft.“

So nutzten auch die Münchner die Freiräume, die die Gastgeber ihnen ließen, eiskalt aus. Allen voran Ben Döring, der im ersten Viertel alleine zwölf seiner insgesamt 27 Punkte machte. Bis zum 6:6 nach drei Minuten hielt United noch gut mit, doch ein 10:0-Lauf der Münchner in den nächsten vier Minuten stellte die Verhältnisse auf dem Spielfeld klar. Bis zur ersten Pause zog der USC sogar auf 26:12 davon. Im zweiten Viertel stellte sich Hannover besser auf das Tempo und die Intensität der Gäste ein. Vor allem Neuzugang Kai Möller war nun in der Partie angekommen und steuerte acht Punkte zum 25:43-Halbzeitstand bei.

Hellwach und konzentriert kam Hannover aus der Kabine und bot den mehr als 100 Zuschauern nun auch in der Defensive eine bessere Leistung. Lediglich 13 Punkte der Bayern ließ United zu, erzielte jedoch selbst nur zehn Zähler, sodass es beim Stand von 35:56 aus Hannoveraner Sicht ins Schlussviertel ging. Hier fiel die Mannschaft um Kapitän Michael Möllenbeck jedoch zurück in die inkonsequente Verteidigung der ersten Spielhälfte. Immer wieder kamen die Spieler des USC zu einfachsten Würfen.

„Wir sind häufig einfach im Kopf nicht schnell genug. Gerade beim Umschalten von Angriff auf Verteidigung müssen wir wachsamer und schneller sein“, so Teamsprecher Martin Kluck.

Hannover United: Möller (19), Kluck (15), Schröder (10), Caglar (6), Tsatsoulis (2), Röger, Seyrl, Heise, Kavazis, Gößling, Möllenbeck.



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