weather-image
23°
Trainer Peter Baron über den Umbruch und den starken Saisonstart mit dem TSV Gestorf

„Langfristig will ich natürlich in die Kreisliga“

Fußball. In den vergangenen Jahren spielte der TSV Gestorf in der 1. Kreisklasse Hannover-Land meist gegen den Abstieg. Jetzt hat der Klub den Umbruch vollzogen, einen fast kompletten A-Junioren-Jahrgang integriert – und plötzlich läuft‘s. Nach dem dritten Spieltag liegt Gestorf ungeschlagen an der Spitze. NDZ-Sportredakteur Jan-Erik Bertram sprach mit TSV-Trainer Peter Baron über den Aufschwung.

270_008_4731048_spo_gestorf1.jpg

Beim 0:0 gegen Bennigsen war Ihre Mannschaft klar überlegen, hat aber das Tor nicht gemacht – fehlt da doch noch die Erfahrung?

Zum Teil ja. Bennigsen hat sehr defensiv gespielt, da tun wir uns schwer. Da hat dann doch die Erfahrung von Benjamin Heinisch und Christian Nagel gefehlt. Aber Sven Mertens hat ja auch gespielt und Chancen ausgelassen. Es ist aber erst der dritte Spieltag – ich bin zufrieden.

Sie haben einen radikalen Schnitt gemacht, die meisten Spieler sind unter 20 – gab es da keine Probleme?

Überhaupt nicht. Selbst die Älteren sagen: Jetzt können wir endlich spielen, den Ball klatschen lassen, mal einen Doppelpass machen. Die Laufbereitschaft ist da. Und die Stimmung ist super.

Eldagsen hat vorgemacht, was mit einem starken Jahrgang möglich ist. Wohin soll in Gestorf die Reise gehen?

Es geht nicht von heute auf morgen, die Jungs müssen erstmal Erfahrungen sammeln. Aber langfristig will ich natürlich in die Kreisliga. Wenn die Truppe reifer ist, können wir da mithalten.

Rücken denn noch mehr Talente aus der Jugend nach?

Im nächsten Jahr nicht. Einige A-Junioren trainieren zwar schon mit, gehören aber zum jüngeren Jahrgang. Dann haben wir noch eine C-Jugend zusammen mit Hüpede und eine eigene D-Jugend.

Sie haben einen 25er-Kader, nur elf können spielen – gibt das keine Probleme?

Bislang musste ich niemanden vor den Kopf stoßen, irgendjemand hatte immer Trainingsrückstand oder war im Urlaub. Wenn alle fit sind, fällt die Wahl schwer, denn alle hätten in dieser Klasse das Zeug zum Stammspieler.

Gibt es Überlegungen, eine zweite Mannschaft zu melden?

Natürlich gibt es Stimmen im Ort, die das fordern. Ich sage dann immer: In der letzten Saison hatten wir kaum eine Erste. Aber natürlich muss es für die Zukunft das Ziel sein, einen Unterbau zu haben. Warten wir mal ab, was im Winter und nach der Saison passiert.



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt