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Kuessner und die Boßelkugel

Springe/Bad Münder. Eine Boßelkugel hat die Damen des FC Flegessen in der Tischtennis-Bezirksliga einen wichtigen Punkt gekostet. Beim 7:7 gegen den TSV Fuhlen II hatten die Flegesserinnen auch ohne die grippeerkrankte Nicole Klenke mit 7:4 in Front gelegen, doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf: FC-Spitzenspielerin Ulrike Kuessner hätte alles klar machen können. Nach ihren beiden Erfolgen im vorderen Abschnitt war sie auch gegen Fuhlens Nummer drei Petra Linde klare Favoritin. Ihr Siegpunkt zum 8:4 war fest eingeplant. Doch plötzlich konnte Kuessner nicht mehr richtig auftreten. Ihr war eine Woche zuvor bei einem Boßelturnier in Tündern eine schwere Kugel auf den Fuß gefallen. „Ich hatte vor und während meines dritten Einzels fürchterliche Schmerzen. Das hat mich aus dem Konzept gebracht. Normalerweise darf ich gegen Linde nicht verlieren“, so Kuessner. Auch in den letzten beiden Partien ging Flegessen leer aus. Claudia Mildenberger zog gegen Sabine Gahl unglücklich den Kürzeren, und Flegessens 71-jährige Ersatzspielerin Waltraud Otto verlor das Schlusseinzel trotz einer guten Leistung gegen Christiane Brautlecht-Mücke. Somit musste sich der FC im Kellerduell mit einem Remis begnügen.

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In der 2. Herren-Bezirksklasse 5 verpasste Eintracht Nienstedt einen Sieg. Gegen den TuS Bad Pyrmont II gab es eine knappe 6:9-Heimniederlage. „Die 0:4-Bilanz im unteren Drittel hat uns das Genick gebrochen“, sagte Nienstedts Betreuer Christian Busse. Ein Lob hatte er für Stefan Spakowski parat, der seine Einzel im oberen Paarkreuz gewann: „Er war richtig gut in Form. Doch das hat sich leider nicht bezahlt gemacht“. Das Spiel hatte mit einer halben Stunde Verspätung begonnen – einige Pyrmonter Spieler hatten die Halle in Nienstedt nicht gefunden.

Dreifach ersatzgeschwächt musste Friesen Bakede bei GW Süntel antreten. Das wurde dann auch prompt mit einer 1:9-Abfuhr bestraft. Mario Rakete und Wolfgang Thiel sicherten sich im Doppel den Ehrenpunkt. Pech hatte TuSpo Bad Münder III beim 7:9 beim VfL Hameln II. Bis zum 7:7 stand die Begegnung auf der Kippe – Hameln hatte im Endspurt die besseren Nerven.ri

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