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FC Eldagsen empfängt am letzten Bezirksliga-Spieltag Absteiger Eintracht Exten

Konzentration auf das Wesentliche

Eldagsen. Die Unzufriedenheit ist Milan Rukavina, dem Trainer von Fußball-Bezirksligist FC Eldagsen, deutlich anzumerken. Einmal über die drei Niederlagen zuletzt, mit der seine Elf die große Chance auf den direkten Landesliga-Aufstieg voraussichtlich verspielt hat. Er ist aber auch sauer auf den Verband. Dass das Sportgericht erst nach dem letzten Spieltag entscheiden will, ob Barsinghausen die Punkte vom Egestorf-Spiel behalten darf, „ist doch ein Witz“, sagt er. Und dass der Spielausschuss sich über Modus und Termine der Aufstiegsrelegation bislang ausschweigt, geht ihm ebenfalls gegen den Strich, „denn nach dem Rahmenspielplan müsste es eigentlich Dienstag losgehen“, sagt Rukavina.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Bei allem Unmut ist ihm aber auch klar: „Wir haben uns selber in die Situation manövriert. Jetzt konzentrieren wir uns aufs Wesentliche. Wir wollen am letzten Spieltag einen Sieg landen, um uns Sicherheit für die Relegation zu holen.“ Zum Abschluss der Punktrunde steht für die Eldagsener am Sonntag (15 Uhr) ein Heimspiel gegen Absteiger Eintracht Exten auf dem Programm. „Da ist ein Sieg wirklich Pflicht. Alles andere wäre der Super-GAU.“

Unabhängig von der Entscheidung des Sportgerichts kann Eldagsen aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden. Gewinnt der TSV Barsinghausen gleichzeitig gegen Stadthagen, ist ihm der Titel selbst dann sicher, wenn ihm drei Punkte abgezogen werden.

Gegen Exten ist auch Kapitän André Gehrke wieder dabei, der die letzten drei Spiele wegen seines Urlaubs verpasst hatte – Eldagsen holte aus den drei Partien keinen Punkt. „André hat uns mehr gefehlt, als wir uns eingestehen wollten“, gibt Rukavina zu, „dass er wieder dabei ist, wird den Jungs mehr Sicherheit geben.“ Mit der spielerischen Leistung war der Coach allerdings schon zuletzt in Kirchdorf zufrieden. Die Partie verlor der FCE 2:5. „Wir haben Torchancen kreiert und in der Abwehr aus dem Spiel heraus fast nichts zugelassen“, sagt Rukavina. Das Problem: die Standards. „Die waren eigentlich unsere Waffe in dieser Saison, aber von den letzten neun Gegentoren haben wir acht nach Standards kassiert.“ In Kirchdorf waren es sogar alle fünf. „Darauf werden wir unser Augenmerk legen“, sagt Rukavina, dem neben Gehrke auch Julian Reygers und Ali Ibrahim wieder zur Verfügung stehen. Fragezeichen stehen hinter Alexander Schröder und Rune Flohr.



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