weather-image

Kolditz ist rechtzeitig zum Derby wieder fit

SPRINGE. Die Leidenszeit ist beendet. Seit Dienstag ist Maximilian Kolditz, Linksaußen der Handballfreunde Springe wieder gesund geschrieben. Drei Monate musste der 25-Jährige pausieren, nachdem er sich im letzten Spiel 2016 beim TV Kirchzell die Strecksehne des rechten kleinen Fingers gerissen hatte.

Fit ist er, aber die Spielpraxis fehlt Maximilian Kolditz – kein Wunder, nach vier langwierigen Verletzungen in zwölf Monaten. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Ob er im Derby der 3. Liga Ost am Sonnabend (19.30 Uhr) beim HSV Hannover schon wieder zum Einsatz kommt, ist nach einer so langen Pause fraglich. „Aber allein, dass ich wieder auf der Bank sitzen kann und nicht auf der Tribüne, ist schon super“, sagt Kolditz.

Zehn Wochen lang musste er eine Schiene tragen, danach hatte er noch zwei Wochen Kontaktsport-Verbot. Jetzt ist er im Training wieder voll dabei. „Fit bin ich, ich bin fast jeden Tag gelaufen und habe Krafttraining gemacht“, sagt Kolditz. Und: „Es ist schon cool, jetzt den Ball wieder in der Hand zu halten.“

Ganz wiederhergestellt ist der kleine Finger noch nicht. „Die Fingerkuppe neigt sich um 25 Grad nach unten“, sagt Kolditz. Bei mehr als 20 Grad werde in der Regel noch einmal operiert, „aber das hat Zeit“. Vorerst tapet Kolditz also den kleinen an den Ringfinger. Behindern würde ihn die Blessur nicht mehr – auch nicht mental. „Was Verletzungen angeht, bin ich ja ein alter Hase“, sagt er schmunzelnd.

Gebeutelt war er vor allem im vorigen Jahr: Sprunggelenk, Kreuzband, Ellenbogen – viel Spielpraxis konnte er in den vergangenen zwölf Monaten nicht sammeln. In der Start-Sieben wird er heute Abend also nicht stehen. „Aber ich freue mich, wieder dabei zu sein – ob ich spiele oder nicht“, sagt Kolditz.

Er erwartet ein enges Derby in Misburg. „Wir wissen, dass wir eigentlich besser besetzt sind“, sagt er, „aber wenn beim HSV alles passt, sind die unangenehm zu bespielen.“ Das musste am vorigen Wochenende erst Eintracht Hildesheim erfahren, das mit dem 25:29 in Misburg die Tabellenführung einbüßte. „Das gibt Selbstbewusstsein“, weiß Springes Co-Trainer Slava Gorpishin. Die knappe Niederlage im Hinspiel sei zusätzliche Motivation für die Hannoveraner – Springe bereitet sich also auf einen heißen Tanz vor.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt