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Drittliga-Spitzenreiter HF Springe empfängt schon heute Abend die „YoungsterS“ des SC Magdeburg

Kolditz freut sich auf die alten Kumpels

Handball (jab). Auf dem Parkett wird es sechzig Minuten lang ordentlich zur Sache gehen, wenn Drittliga-Spitzenreiter HF Springe – ausnahmsweise schon am heutigen Freitagabend (19 Uhr) – die Reserve des SC Magdeburg empfängt. Vorher und nachher dürften allerdings jede Menge Hände geschüttelt werden – denn die Partie wird auch ein Treffen alter Bekannter.

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So führte HF-Coach Oleg Kuleshov einst als Mittelmann die erste Mannschaft des SCM zu ihren größten Erfolgen. Torhüter Andreas Stange durchlief fast alle Jugendmannschaften der Magdeburger. Die größte Wiedersehensfreude herrscht allerdings bei Springes Linksaußen Maximilian Kolditz. Der 20-Jährige wechselte mit zwölf von seinem Heimatverein MTV Groß Lafferde aufs Magdeburger Sportinternat. Vor drei Jahren ging er nach Hildesheim – etliche seiner ehemaligen Weggefährten spielen heute noch im Magdeburger „YoungsterS“-Team.

„Da ist man natürlich besonders heiß“, sagt Kolditz, der vor allem zu Maximilian Drude und Matthias Musche aus der SCM-Reserve noch guten Kontakt hat. Kolditz weiß, dass auch die Gäste sich reinhängen werden. „Gegen den Spitzenreiter sind sie top motiviert, das war dort schon immer so. Es wird ein schweres Spiel, Magdeburg ist stark, die werden am Ende unter den ersten fünf landen.“ Drei hohe Siege in Folge gegen Achim/Baden, Brandenburg-West und Großburgwedel feierte der SCM II, zuletzt unterlag das Team von Trainer Dirk Pauling allerdings auf Usedom.

Kolditz gab nach seinem Bänderriss im rechten Sprunggelenk am vorigen Wochenende in Beckdorf sein 20-minütiges Comeback. „Jetzt bin ich wieder topfit“, sagt er. Erst kurz vor der Saison war er mit Zweitspielrecht von Eintracht Hildesheim gekommen. Dort trainiert er – wie auch Nils Eichenberger und Kay Behnke – dreimal in der Woche. Vier Einheiten kommen in Springe dazu. „Die brauchst du auch, wenn du weit kommen willst“, sagt Kolditz. Er ist es nicht anders gewohnt, „ich trainiere seit der C-Jugend mindestens dreimal in der Woche.“

Der Aufwand lohnt sich: Von seinen ehemaligen Mitspielern aus Magdeburg „spielt keiner unterhalb der 3. Liga“, sagt er. Kolditz selbst will mindestens in die 2. Liga. Vielleicht ja mit den HF – sein Vertrag in Hildesheim läuft am Saisonende aus. Und in Springe fühlt er sich „nach wie vor super wohl. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist super, das hatte ich vorher so nicht erwartet“. Das soll heute auch das Erfolgsrezept gegen Magdeburg sein. Die HF haben keine Ausfälle zu beklagen und treten in Bestbesetzung an.



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