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Völksens Coach Knut Bader ist mit erster Halbserie aber zufrieden / Simon Huth kehrt zurück

„Können in Rückrunde nicht befreit aufspielen“

Fußball (jab). Nicht wenige – die NDZ-Sportredaktion eingeschlossen – hatten den SC Völksen nach dem Aderlass vor der Saison abgeschlagen am Ende der Tabelle der 1. Kreisklasse Hannover-Land erwartet. Zur Saisonhalbzeit haben die Völksener aber schon 14 Punkte auf dem Konto, liegen auf Platz 11 und sind damit hinter Bennigsen zweitbestes Springer Team der Staffel. Sportredakteur Jan-Erik Bertram sprach mit SCV-Trainer Knut Bader über die bisherige Serie.

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Wie fällt Ihr Fazit für die Hinrunde der Saison aus?

Wir haben uns den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt und bis jetzt sieht es gut aus. Man darf nicht vergessen, dass mein Team bisher die zweite Mannschaft war, die aufgerückt ist, nachdem fast die gesamte Erste nach der letzten Saison den Verein verlassen hatte. Aber die Mannschaft ist seit Jahren eingespielt, das hilft, ich bin zufrieden.

Sie wurden vor der Serie als Abstiegskandidat Nummer 1 gehandelt – hat Sie das eigentlich geärgert?

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Nein. Über andere Vereine gab es ja ganz andere Prognosen, die nicht eingetroffen sind. Das ist halt Fußball, alles kann passieren. Und wir müssen ja immer noch kämpfen, um die Klasse zu halten. Befreit aufspielen können wir auch in der Rückrunde nicht.

A propos kämpfen – ist das die größte Tugend ihrer Mannschaft?

Auf jeden Fall, einer läuft bei uns für den anderen.

Was macht die Mannschaft noch stark?

Wir haben mit Björn Graw und Sebastian Rath zwei eindeutige Führungsspieler. Und Daniel Jahnke als Ältester und einer der wenigen, die nach der letzten Saison geblieben sind, ist das Sprachrohr auf dem Platz. Es machen aber auch andere auf dem Platz den Mund auf und feuern an. Die Kameradschaft ist hervorragend, das merkt man auch daran, dass selbst die Verletzten immer zu den Spielen kommen, manchmal sogar zum Training.

Wer hat sie bislang am positivsten überrascht?

Unser Torwart Benjamin Kammeyer hat bislang hervorragende Leistungen gezeigt. Das musste er auch, denn unser anderer Keeper Hannes Berger ist verletzt und wird in dieser Saison wohl kaum noch spielen.

Was bringt die Rückrunde?

Wir glauben nach wie vor an den Klassenerhalt. Es kommt auch ein Spieler zurück, der nach der Saison panikartig den Verein verlassen hatte.

Wer denn?

Simon Huth vom TSV Gestorf. Er hatte wohl Angst, dass sich in Völksen alles auflöst. Jetzt kommt ihm aber entgegen, dass wir freitags trainieren, weil er bei der Bundeswehr ist. Gestorf hat ihm auch die Freigabe erteilt, er ist sofort spielberechtigt.

Wie geht es nach der Saison weiter, bleiben Sie Trainer?

Es gab noch keine Gespräche, aber ich habe bisher nur positive Rückmeldungen bekommen. Ich würde gerne weitermachen, mein Traum ist es ja, dass wir im nächsten Jahr wieder eine Zweite anmelden können.

Mit welchen Spielern denn?

Es haben sich schon einige ehemalige Spieler gemeldet, die in der nächsten Saison wieder in Völksen spielen wollen.



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