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Springe müht sich zum 1:0-Arbeitssieg gegen Leveste / Wyrwoll im Krankenhaus

Kein Spiel, das in Erinnerung bleibt

Fußball. Der FC Springe hat in der laufenden Bezirksliga-Saison schon starke Spiele abgeliefert, in denen er sich nicht belohnt hat. Gegen den TV Jahn Leveste war es umgekehrt. Die Elf von Trainer Franz Genschick zeigte eine durchwachsene Leistung, gewann aber dank des Treffers von Sönke Wyrwoll mit 1:0 (1:0). Für Wyrwoll endete der Tag im Krankenhaus – nachdem ihn ein Ball aus kurzer Distanz mit voller Wucht am kopf getroffen hatte, wurde er minutenlang behandelt und später sicherheitshalber in die Klinik gebracht. „Er kann sich ans Spiel nicht erinnern“, so Genschick.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Es war ohnehin keine Partie, die allzu lange im Gedächtnis haften bleibt. Die erste Hälfte fiel in die Kategorie Kampfspiel. Wenn die Springer spielerisch gute Ansätze zeigten, machten sie sie selbst durch Unkonzentriertheiten und unnötige Fehler zunichte. Gefahr für das Levester Tor kam allenfalls nach den berüchtigten langen Einwürfen von Julian Dettmer auf, etwa nach einer knappen halben Stunde, als TVJ-Keeper Lars Wesche bei einem Kopfball von Dennis Offermann stark parierte. Zehn Minuten vergab Ahmet Yildizadoymaz die größte Gästechance. Auch dem 1:0 war ein ungenauer Pass von Pascal Lüdtke vorangegangen. Doch Gäste-Verteidiger Mounir Dalouli rutschte weg – und Wyrwoll hatte freie Bahn (43.).

Die Führung war verdient, denn Springe tat mehr fürs Spiel. Im zweiten Durchgang wurden die Gastgeber stärker, waren deutlich überlegen, ließen aber einmal mehr etliche Chancen aus. So klärte Wesche in der 61. Minute mit dem Fuß gegen Offermann und hielt auch den Nachschuss von Wyrwoll. Auch Lüdtke (63.) und der für Wyrwoll eingewechselte Steve Goede (85.) fanden in Wesche ihren Meister. „Was wir wieder verballern, wir fangen uns bestimmt noch einen“, unkte Genschick fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Er irrte. Schiedsrichter Taner Yalcin ließ zwar fünf Minuten nachspielen, ernsthafte Gefahr für das Springer Tor kam aber nicht mehr auf. Genschick: „Das war ein hoch verdienter Sieg.“

FC Springe: Hake – Dreyer, Dettmer, Buchholz – Bergold (65. Remmov), Agaoglou, Klimke, Lüdtke – Wyrwoll (81. Goede), Müller (90. Vollmer) – Offermann.

Tore: 1:0 Wyrwoll (43.).



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