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HF Springe heute im DHB-Pokal vor Härtetest gegen Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen

Karpstein: „Jeder Fehler wird sofort bestraft“

Handball (jab). Revanche ist angesagt, wenn Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen am heutigen Sonnabend (18 Uhr) im Erstrundenspiel des DHB-Pokals bei Drittligist HF Springe an der Harmsmühlenstraße gastiert. Im Vorjahr gewann der ehemalige EHF-Pokalsieger mit 34:26. Es wird also ein echter Härtetest für die HF vor dem Start in die Drittliga-Saison eine Woche später gegen Aufsteiger Achim/Baden.

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„Nordhorn ist natürlich stärker als wir. Aber wenn wir gut starten und die Halle uns unterstützt, haben wir eine gute Chance“, sagt Oleg Kuleshov, der am Donnerstag nun auch offiziell als Trainer für die kommende Saison vorgestellt wurde. „Es muss schon alles zusammenpassen, damit wir mithalten können“, sagt auch Manager Dennis Melching. Im Vorjahr hatten die Springer in der ersten Runde noch die Sensation geschafft und Zweitligist GWD Minden in der ersten Runde besiegt. Die Mindener hatten Springe damals unterschätzt – das wird Nordhorn sicher nicht passieren. Melching könnte mit einem frühen Aus aber leben: „Als Generalprobe ist so ein Spiel allemal schöner, als eine Partie gegen einen Verbandsligisten.“

Die Vorbereitung mit Kuleshov war intensiv, „und sicher anstrengender für die Jungs als in den letzten Jahren“, so Melching. „Das kann ich bestätigen“, sagt Linkshänder Claus Karpstein. „Jeder Trainer hat ja seine eigenen Vorlieben – Oleg macht gerne was mit Medizinbällen.“

Jetzt stehen aber wieder die kleinen Bälle im Vordergrund. Das 30:22 im letzten Test beim TVJ Duderstadt sei noch einmal „gut für den Kopf“ gewesen, sagt Karpstein. „Da wurde nicht jeder Fehler sofort bestraft – das wird gegen Nordhorn anders“. Er spricht aus Erfahrung. Beim Aufeinandertreffen im Vorjahr begannen die Springer zu nervös, lagen schnell 1:8 hinten – die Aufholjagd kostete zu viel Kraft, um am Ende noch eine Chance zu haben. „Wenn das wieder passiert, wird es schwierig“, sagt Kuleshov. „Aber die Jungs freuen sich auf einen so starken Gegner. Da können wir sehen, wo wir stehen.“

Möglicherweise wird der Kader der HF doch noch einmal verstärkt, um Entlastung für den bislang einzigen Spielmacher, Jannis Fauteck, zu schaffen. „Wir sind in Gesprächen“, sagt Melching, „es ist nicht auszuschließen, dass noch jemand kommt.“ Ein möglicher Kandidat ist offenbar der bei Eintracht Hildesheim aussortierte Sebastian Roth. Kommt der Wechsel zustande, wäre Roth schon der vierte Neuzugang vom Bundesliga-Aufsteiger in dieser Saison.



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