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Kampfsportler treffen den richtigen Nerv

Springe. Mister Spock vom Raumschiff Enterprise kannte diesen Griff in den Nacken, mit dem er jeden Gegner auf der Stelle bewusstlos machte. Ganz so effektiv sind die Techniken nicht, die jetzt 30 erfahrene Kampfsportler aus ganz Deutschland bei einem Lehrgang des Budo SC Springe in der Realschulhalle lernten – aber sie gehen in die gleiche Richtung. Beim „Kyosho“, so das Thema der Dozenten Jonas Krebser und Carsten Nolte (Wilhelmshaven), wird keine Kraft gebraucht, sondern es werden bestimmte Punkte des Körpers manipuliert, um den Körper des Angreifers zu schwächen. Durch drücken, schlagen oder reiben werden diese Energiepunkte stimuliert, sodass ein Angriff schnell und effektiv abgewehrt werden kann. Weil es dabei zu Benommenheit und Bewusstlosigkeit kommen kann, widmeten sich die Lehrgangsteilnehmer vorab der japanischen Ersten Hilfe, dem Kuat-su. „ Kyusho ist keine eigenständige Kampfsportart“, erklärt Buso-SC-Trainer Philipp Lambrecht, „vielmehr wird diese Abwehrmethode in bestehende Systeme einbezogen.“

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