weather-image
10°

Julia Schröder sorgt für den Heim-Sieg des RFV Springe

SPRINGE. Das Wetter am Wochenende war nicht das schönste zum Autofahren – schon gar nicht mit einem Pferdeanhänger hinten dran. Die Teilnehmer des Late-Entry-Springturniers beim RFV Springe konnte das nicht schocken. „58 haben genannt, 57 sind gestartet – das ist überragend“, sagt RFV-Sportwartin Constanze Sachse.

Gute Laune beim Turnier – bei Reitern und Pferden. Foto: RP
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Und: „Wer sich für ein Turnier im Februar anmeldet, erwartet kein besseres Wetter.“

Nicht nur auf der Straße, auch im Parcours blieben alle Teilnehmer gesund. Zwar gab es einige Abwürfe – die gingen aber glimpflich aus. Wie der von Burkhard Kirchhoff vom RV Bisperode, der sich mit seinem Wallach Qualibo B im A*-Springen in einer Kurve nicht über die Richtung einig war und das Gleichgewicht verlor. Pferd und Reiter standen schnell wieder. „Er konnte darüber lachen“, sagte RFV-Reitlehrerin Peggy Wahl, die schnell zu Hilfe geeilt war.

Im gleichen Springen feierten die Gastgeber ihren einzigen Tagessieg: Julia Schröder gelang auf Da Vinci in 47,49 Sekunden der schnellste fehlerfreie Ritt. Damit war sie fast zwei Sekunden schneller als der zweitplatzierte Laurens Hugers von der RSG Roggen-Hof auf Little foot, der die anschließende A**-Springprüfung gewann.

2 Bilder
Anna-Sophie Heuer vom RV Völksen bleibt auf Sia ohne Platzierung. Foto: RP

Die Springerinnen Anna Kaiser auf Curtis in der ersten und Jasmin Buro auf Chorusline in der zweiten Abteilung kamen hier jeweils auf den zehnten Platz. Luisa Heuer vom RV Völksen platzierte sich mit Emmy go lightly auf Rang 3 und wurde im L-Zeitspringen Fünfte. Ihre Schwester Anna-Sophia war in den A-Springen auf Löwenherz und Sia am Start, ging aber jeweils leer aus.

Das Zeitspringen war Abschluss und Höhepunkt des gut besuchten Turniers. „Dabei werden Fehler in Strafzeit umgewandelt – man kann sie also durch einen schnellen Ritt wettmachen. Deshalb gehen die Teilnehmer oft ein höheres Risiko“, erklärt Sachse, die auf Calabaza Chica in fehlerfreien 61,05 Sekunden Dritte wurde. Sieger Thies Ludewig vom RFV Harsum auf Cartania war fast fünf Sekunden schneller. Anna Kaiser blieb auf Curtis ebenfalls fehlerfrei und belegte den siebten Rang.



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt