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FC Springe will Tabellenführer ein Bein stellen / Moral im Wieneke-Team stimmt

Jetzt die Hürde TuS Garbsen nehmen

Springe. „Innerhalb der Mannschaft, dem Vorstand und dem Umfeld ist alles stimmig – lediglich die Punktausbeute ist nicht so, wie wir sie zu diesem Zeitpunkt nach fünf Begegnungen erhofft haben“, bringt Trainer Markus Wienecke die Situation beim Bezirksligisten FC Springe vor der morgigen Begegnung gegen den Tabellenführer TuS Garbsen auf den Punkt.

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Autor:

Dieter Gömann

Diese Situation war zu Beginn des vergangenen Spieljahres so nicht, und die verschiedenen Baustellen waren zu riesengroß, um erfolgreich aufzuspielen. In dieser Saison stimmen die Rahmenbedingungen, aber dennoch fehlen auf der Habenseite einige Zähler beim Springer Team.

Die Mini-Serie von zwei Niederlagen will die Mannschaft im bevorstehenden Heimspiel beenden. „Die Spieler haben nach der Niederlage in Niedernwöhren nicht anderweitig nach den Schuldigen gesucht, sondern haben bereits auf der Rückfahrt im Bus mit der Fehleranalyse bei sich selbst angefangen“, so Wienecke, der betont, dass die Einstellung und die Moral bei meinen Spielern stimmen.“

Die jungen Spieler seien noch unerfahren und jeder Fehler werde vom Gegner sofort bestraft. Das war uns allen in der Mannschaft und Vereinsführung von vornherein bewusst. Die guten Ansätze verdeutlichte die Mannschaft im Pokalspiel gegen Eldagsen und auch danach“, stellt Wienecke fest. Mit den beiden Niederlagen in Folge habe seine Mannschaft die erhoffte Punkteausbeute von zehn Zählern zu diesem Zeitpunkt nach fünf Spielen nicht erreicht – und nun komme ausgerechnet der Spitzenreiter an die Harmsmühlenstraße. „Warum sollen wir nicht gerade gegen Garbsen einen Dreier landen und die Gäste womöglich von der Tabellenspitze stürzen?“ Wenn die Einstellung bei jedem einzelnen Spieler am Sonnabend stimme, könne auch gegen den Tabellenführer etwas bewegt werden.

Verzichten muss der FC-Coach morgen auf Ruven Klimke (Hochzeitsreise), Daniel Müller (Beruf), Fabian Schneider (Verletzung) und Tim Müller (Beruf). Trotz allem ist der Trainer zuversichtlich. „Ich habe eine ordentliche Truppe beieinander, die im Heimspiel überzeugen will. Was am Ende dabei herauskommt – warten wir es ab.“

Auf diesem Wege möchten Trainer, Mannschaft und Vereinsvorstand dem schwer verletzten Torwart Dominik Mann vom SC Bison Calenberg die besten Genesungswünsche schicken. „Wenn so etwas einem Aktiven in derselben Stadt passiert, treten alle anderen sportlichen Ambitionen in den Hintergrund. Die gleichen Wünsche gehen an den Spieler von Letter, der in der Begegnung unserer Staffel bei Schloß Ricklingen einen Knöchelbruch erlitten hatte und das Spiel abgebrochen wurde“, betont Markus Wienecke.

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