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„JenGeneration“ trainiert für den größten Auftritt

SPRINGE. Einige große Auftritte hat „JenGeneration“ schon hinter sich. Bei der NDZ-Sportgala etwa stand die Videoclipdancing-Formation der Springer Tanzschule Jendrock im März auf der Bühne. Kein Vergleich zu dem Publikum, was die 12- bis 17-jährigen Tänzerinnen – und einen Tänzer – am Sonnabend erwartet.

Da fliegen die Zöpfe: Die Tänzerinnen von „JenGeneration“ proben ihre Choreografie für die Deutsche Meisterschaft.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Dann tritt „JenGeneration“ bei den Deutschen Meisterschaften in Ludwigshafen an. „Das ist eine der größten Tanzveranstaltungen Deutschlands“, sagt Trainerin Aline Jendrock, „im vorigen Jahr waren da 2500 Tänzer und 6000 Zuschauer.“

Offiziell heißt die Veranstaltung „European Masters“, weil auch Formationen aus Österreich, der Schweiz und Polen teilnehmen. „Dass wir da überhaupt mittanzen dürfen, ist schon eine große Ehre“, sagt Jendrock. Erst vor zwei Jahren hat die Tanzlehrerin aus den verschiedenen Hiphop-Gruppen der Tanzschule die Besten herausgepickt und „JenGeneration“ gegründet.

„Damals kannten die meisten sich noch gar nicht“, sagt sie, „jetzt sind sie wie eine Familie“. Der Erfolg schweißt zusammen. Bei der Norddeutschen Meisterschaft in Hameln in diesem Jahr wurde die Formation Vierte, beim Deutschland-Cup vor acht Wochen in Gießen gewann „JenGeneration“ die Altersklasse Juniors II.

Jetzt also die Deutschen Meisterschaften. Die Tänzerinnen bereiten sich fleißig vor auf ihren bislang größten Auftritt. „Normalerweise trainieren wir einmal in der Woche zwei Stunden“, sagt Jendrock, die die Mädchen nicht nur trainiert, sondern auch die Choreografien erarbeitet, Musik und Kostüme festlegt. Zuletzt trafen die Mädchen sich zwei- bis dreimal in der Woche. Hinzu kommt Ausdauertraining. „Einen Schminkworkshop haben wir auch schon gemacht“, sagt Jendrock.

Die sitzt vor einem der letzten Trainings vor dem großen Auftritt im Kreis ihrer Tänzerinnen und mahnt: „Bis Samstag bitte viel Obst und Gemüse essen und viel trinken – und bitte nicht krank werden.“ Etliche hatte nämlich Anfang der Woche die Erkältung erwischt. Fallen sie am Sonnabend aus, muss die Trainerin zwar nicht die Choreografie, aber einzelne Bilder ändern – das heißt, die Tänzerinnen nehmen andere Positionen auf der Bühne ein.

Die Anzahl an Wettkämpfen im Videoclipdancing ist begrenzt, deshalb wollen die Springerinnen, die noch ein Jahr in der Jugend tanzen dürfen, in die Bundesliga. Die Deutsche Meisterschaft gehen sie mit Ehrgeiz, aber ohne Druck an. Jendrock: „Sie sollen einfach Spaß haben und es genießen.“



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