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„Jeder fühlt sich willkommen“

Bad Münder. „Jeder Minigolfer hat eine Wetter-App auf seinem Smartphone“, sagt Heiner Sprengkamp, der Pressesprecher des Deutschen Minigolfsport-Verbandes (DMV). Daher nahmen die Aktiven und die Organisatoren den Regen am Sonntag und gestern auch gelassen – denn wenn morgen in Bad Münder die Weltmeisterschaft beginnt, soll es wieder trocken und warm sein.

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Gestern dagegen hatten die Sportler beim Training noch mit dem Wasser zu kämpfen. Schwämme, Handtücher, Wischer, Taschentücher, Besen – alles Mögliche kam zum Einsatz, um besonders auf den Filzbahnen für bessere Bedingungen zu sorgen. Auf der Suche nach dem perfekten Schlag überlassen die Minigolfer schließlich nichts dem Zufall.

Das Wetter sei das Einzige, was den Minigolfern ihren Jahreshöhepunkt verderben könnte, sagt Pasi Aho, der Sportdirektor des Weltverbandes WMF. Ansonsten werde es „eine tolle WM in jeder Hinsicht“, ist der Finne, der seit zehn Jahren in Bamberg lebt, sicher und lobt die örtlichen Veranstalter vom SC Bad Münder: „Hier stimmen viele Kleinigkeiten, von denen jeder zukünftige Ausrichter nur lernen kann“, sagt er – etwa der Shuttle-Service für Teilnehmer, die nicht direkt in Bad Münder im Hotel abgestiegen sind. „Jeder fühlt sich willkommen“, so Aho.

Seit Freitag haben die etwa 150 Spieler aus 28 Nationen die Bahnen im Kurpark für das offizielle Training in Beschlag genommen. Viele sind aber schon wesentlich länger da, denn gerade die Filzbahnen sind eine große Herausforderung für die meisten Aktiven. Gespielt wird zudem auf Eternit.

Gestern wurde die WM mit einer feierlichen Zeremonie offiziell eröffnet (Seite 13), morgen früh, 8 Uhr, wird es ernst. Dann beginnt der Mannschaftswettbewerb. Die Entscheidung fällt am Donnerstag, um 14 Uhr beginnt die Finalrunde. Am Freitag werden die Einzelweltmeister im klassischen Zählspiel, dem so genannten „Strokeplay“, ermittelt – dabei gewinnt, wer die wenigsten Schläge braucht. Grundlage dafür sind die Ergebnisse im Teamwettbewerb und eine Zwischenrunde für alle Teilnehmer – die besten neun Damen und die besten 15 Herren erreichen die Finalrunde. Die besten 16 Damen und 32 Herren nach der Zwischenrunde des Strokeplay-Wettbewerbs sind für das „Matchplay“ am Sonnabend qualifiziert. Dabei entscheidet nicht die Gesamt-Schlagzahl, sondern in direkten Duellen erhält an jeder Bahn der bessere Spieler einen Punkt – der Sieger eine Duells kommt eine Runde weiter. Dabei ist alles möglich. Sprengkampf verdeutlicht es so: „Matchplay ist, wenn der Beste des Strokeplay in der ersten Runde ausscheidet.“jab



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