weather-image
Halbzeit-Check in der Leistungsklasse: In Bakede, Flegessen und Bad Münder tut sich fast nichts

Jede Menge Bewegung im Nettelreder Kader

Fußball (jab). Nach den Rückzügen von Eimbeckhausen II und Klein Berkel II geht es für die Teams, die in der Leistungsklasse Hameln-Pyrmont nicht um den Aufstieg mitspielen, um die Goldene Ananas. Für die meisten der vier münderschen Vertreter ist das nur gut, denn die Punkteausbeute ist mager. Was tut sich in der Winterpause bei den heimischen Klubs? Ein Überblick:

270_008_5179129_spo_sgfbakedebusch.jpg

Keine Bewegung gibt es im Kader von Friesen Bakede. Warum auch? Der Aufsteiger ist die positive Überraschung der Saison. Als Tabellensechster sind die Friesen bestes Team aus Bad Münder. Dabei hatten sie durchaus Probleme, sich in der neuen Liga zu akklimatisieren: erst im achten Punktspiel gelang der erste Sieg. Danach gab es bis zur Winterpause nur noch eine Niederlage: „Im Großen und Ganzen scheinen die Spieler begriffen zu haben, dass eine Klasse höher ein bisschen anders gespielt wird“, sagt Trainer Frank Herfeld, der hofft, dass seine Elf am Ende der Winterpause da weitermacht, „wo wir aufgehört haben“. Derzeit daddeln die Bakeder nur in der Halle, um sich ein wenig zu bewegen. Die ernsthafte Vorbereitung beginnt erst Ende Februar, schließlich geht es erst am 1. April wieder los.

Eine Woche früher steht für den TSV Nettelrede das erste Punktspiel des Jahres auf dem Programm. Die Nettelreder sind vom angepeilten Platz im oberen Mittelfeld weit entfernt – deshalb sind sie auf dem Transfermarkt aktiv. „Es tut sich richtig was“, sagt Trainer Dirk Hollmann, der die Zusagen von sechs Spielern hat, die in der Winterpause kommen – nur die Pässe liegen noch nicht vor. Zurück kehrt auch Björn Stargardt nach überstandenem Kreuzbandriss. „Es musste was passieren“, sagt Hollmann, „ich hatte sechs bis acht Wochen lang immer nur elf, zwölf fitte Spieler.“ Hinzu kam, dass einige Spieler sich so verhalten haben, „dass sie in einer Mannschaftssportart nichts zu suchen haben“, so der Coach, der mit den besagten Spielern noch „ernste Gespräche“ führen will. Auch Hollmann bittet derzeit nur zum lockeren Kick in die Halle. Den Rest der Serie sieht er „als Vorbereitung auf die kommende Saison, damit wir mit den vielen Neuen nicht wieder bei Null beginnen müssen“.

Knapp ist das Personal auch bei der SG Flegessen, dem abgeschlagenen Schlusslicht. Mit Tobias Klee von Klein Berkel II kann SG-Coach Uwe Kuessner immerhin einen Neuen im Kader begrüßen. Hoffnung macht Kuessner, dass sein etatmäßiger Libero Florian Wichmann nach überstandener Verletzung wieder einsteigen will. So kann Thorben Sielaff wieder in den Angriff rücken, „dann haben wir wieder mehr Durchschlagskraft“. Kuessner hofft auf ein paar mehr Siege in der Rückrunde, um seinen jungen Spielern eine Perspektive zu bieten: „Die überlegen sich doch, ob sie bleiben, wenn es eine Klatsche nach der anderen gibt“.

270_008_5179130_spo_tusponett.jpg

Bei der TuSpo Bad Münder bleibt der Kader unverändert. „Wir wollen uns spielerisch weiterentwickeln“, sagt Trainer Frank Heine, der Ende Oktober Heiko Böhm abgelöst hatte. Das Zusammenspiel und die Laufwege passten noch nicht, sagt er, auch, weil etwa ein Bastian Scholz kaum trainieren könne. „Dann weiß er natürlich nicht, wo er hinlaufen soll. „Aber der Zusammenhalt kommt langsam wieder“, so Heine.



Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt