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Jan Flügge beim FC Eldagsen erstmals Kapitän

ELDAGSEN. André Gehrke ist gesperrt, Dominik Trotz privat verhindert. Also führt Jan Flügge am Sonnabend (14 Uhr) die Landesliga-Fußballer des FC Eldagsen beim TSV Krähenwinkel-Kaltenweide als Kapitän aufs Feld.

Jan Flügge (r.) führt die Eldagsener am Sonnabend in Krähenwinkel als Kapitän aufs Feld. Foto: Scharf
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wir haben genug Leute, die Verantwortung übernehmen, deshalb ist es eigentlich egal, wer die Binde hat“, sagt Flügge, „aber das ist natürlich eine schöne Nebensache.“ Der 20-Jährige ist zum ersten Mal in seiner Herren-Zeit Spielführer.

Nach dem 5:4-Auftakterfolg gegen Egestorf-Langreder II haben die Eldagsener in der Liga vier Mal in Folge verloren, jedes Mal zu Null. Die Stimmung sei nach wir vor gut im Team, sagt Flügge, „aber jeder ist sich bewusst, dass es ernster wird“.

Besonders das 0:2 zuletzt in Burgdorf war ein Schuss vor den Bug. Weil die Eldagsener wenige Tage zuvor noch im Pokal gegen Bavenstedt gewonnen hatten. Und weil sie so schlecht spielten, dass das 0:2 noch schmeichelhaft war. „Ich hoffe, dass jetzt alle aufgewacht sind“, sagt Flügge, „wir müssen jetzt mal loslegen mit dem Punkte sammeln.“ Dass drei der vier Niederlagen gegen Teams aus dem engsten Kreis der Aufstiegsfavoriten kassiert wurden, „ist auch keine Ausrede“.

Krähenwinkel/Kaltenweide lag zur Winterpause der vorigen Saison noch abgeschlagen am Tabellenende. „Dann haben sie gut eingekauft, jetzt gehören sie eher zu den Top-Clubs“, findet Flügge. Marcel Kunstmann und René Legien holten die Krähen vom TSV Havelse aus der Regionalliga.

Das war, nachdem der jetzige FCE-Trainer Holger Gehrmann beim TSV entlassen wurde. Das Gastspiel bei seinem Ex-Klub „ist für mich nichts besonderes“, betont Gehrmann, „ich freue mich, ein paar Leute wiederzusehen.“ Außer auf Gehrke und Trotz muss er auch auf Tolga Nemnezi verzichten. Fragezeichen stehen noch hinter Steven Berger (Beruf) und Sebastian Mende (krank). Tilman Gust kehrt erst heute aus dem Urlaub zurück. „Es darf nicht mehr viel passieren“, sagt Gehrmann.

Hinten reinstellen wollen die Eldagsener sich nicht. „Wir wollen auch vorne was kreieren, müssen aber zielstrebiger sein“, sagt der Trainer. Fußballerisch habe sich seine Elf – auch wenn sie das in Burgdorf nicht gezeigt hat – verbessert. Das nütze aber nur, „wenn wir auch die anderen Attribute reinfeuern: Laufbereitsschaft, Einsatzfreude, Leidenschaft“. Flügge formuliert es noch einfacher: „Wir müssen an die Grenze gehen, wenn wir was mitnehmen wollen.“



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