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16-jähriger Moslem freut sich auf Weltmeisterschaft in Europa / Jüngster Meister seines Landes / Geringe Erwartungen

Iraner Taha Molaei Karandagh spielt erstes WM-Event

Minigolf. Seit zwei Jahren gehört der Iran der World Minigolfsport Federation (WMF) an, und zum ersten Mal beteiligt sich das Land an einer Jugend-Weltmeisterschaft. Der 16-jährige Taha Molaei Karandagh vertritt erstmals die Farben seines Landes und freut sich riesig darüber, dass er sich für diese Welttitelkämpfe qualifizieren konnte.

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Autor:

Dieter Gömann

Bei den nationalen Meisterschaften vor drei Monaten behauptete sich der 16-Jährige in der offenen Klasse für Jugendliche und Erwachsene und wurde Iranischer Meister. Auf dem zweiten und dritten Platz folgten Herrenspieler, die 25 und 26 Jahre alt sind.

An seiner Seite hat der junge Iraner als Anlagen-Coach Mehrdad Kaboli, während Arash Pooyanmehr die „Iran Minigolf Society“ vertritt.

Das Trio war über Teheran und Istanbul nach Hannover geflogen und dort mit dem Shuttle-Bus des Sportclubs Bad Münder von Thomas Umlauf abgeholt worden. „Bad Münder ist eine sehr schöne Stadt. Viele ähnliche Städte mit sehr viel Grün haben wir auch im Iran“, betonte Mehrdad Kaboli.

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  • Taha Molaei Karandagh ist der einzige Teilnehmer aus dem Iran.

Ihr einziger Spieler kommt aus Ardebil, einer Stadt unweit der Erdbeben geschädigten Millionenstadt Tabriz. Taha Molaei, der die High School besucht mit der Fachrichtung Mathematik, spielt erst seit zwei Jahren Minigolf, dessen nationaler Verband vor sieben Jahren gegründet wurde. Seitdem werden im Iran Offene Asiatische Meisterschaften gespielt – mit nationaler und internationaler Beteiligung.

Wie das Betreuer-Duo zum Ausdruck bringt, hat ihr Juniorenspieler keine besonderen Erwartungen an diese Weltmeisterschaften. Wie sie im Training festgestellt haben, sei der Standard der Aktiven der anderen Nationen sehr hoch. Der jugendliche Moslem, der auf Miniaturgolf mit 24 Schlägen und auf Filzgolf zwischen 27 bis 37 Schlägen auf seine besten Ergebnisse verweisen kann, möchte gern vor dem Spieler aus dem Kosovo landen und sich im Feld der 67 Teilnehmer ab Platz 60 wiederfinden.



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