weather-image
16°

In Völksen geht’s nicht nur ums Prestige

Springe/Bad Münder. Zwei Punkte sind am Sonntag Pflicht für die Tischtennis-Herren des SV Altenhagen. Der Bezirksoberligist empfängt die Verbandsliga-Reserve des SC Hemmingen-Westerfeld, die mit 0:12 Punkten die rote Laterne fest in der Hand hält. Davon lässt sich SVA-Mannschaftsführer Kolja Abendroth jedoch nicht blenden: „Wir sind zwar in allen drei Paarkreuzen stärker besetzt, aber Hemmingen hat zuletzt nur knapp gegen Twistringen verloren – das sollte für uns Warnung genug sein“. Die Hausherren können in Bestbesetzung antreten: Helge Rösner und Martin Emrich sind nach ihren langwierigen Verletzungen wieder fit.

270_008_6730650_spo_howind.jpg

Gleich zweimal greift der FC Bennigsen in der Bezirksliga 3 ins Geschehen ein. Am Sonnabend begrüßt der Tabellenzweite die SG Misburg, tags darauf gibt der FCB seine Visitenkarte bei Hannover 96 II ab. „Wenn wir weiter an der Tabellenspitze mitmischen wollen, müssen zwei Siege her. Ich gehe auch nicht davon aus, dass wir uns die Butter vom Brot nehmen lassen“, zeigt sich Bennigsens Kapitän Jan Pulka optimistisch.

Zum Duell der Abstiegskandidaten in der 2. Bezirksklasse 12 empfängt am Sonnabend der TTC Völksen den Nachbarn TTC Holtensen. Beide Teams liegen mit jeweils zwei Pluspunkten – die sie beide gegen Altenhagen II holten – am Tabellenende. Der Sieger des Derbys springt voraussichtlich auf Relegationsplatz acht. „Die Spiele gegen Holtensen sind immer heiß umkämpft gewesen. Das wird diesmal nicht anders sein“, prophezeit Völksens Teamchef Stefan Gennat. Ähnlich sieht es Holtensens Kapitän Jan Howind: „Die Chancen stehen 50:50.“ Beide TTC-Teams wollen in Bestbesetzung antreten.

In der Damen-Bezirksoberliga hat der TSV Hachmühlen nach dem völlig verkorksten Saisonstart mit fünf Niederlagen die ersten Erfolgserlebnisse im Visier. Am Freitagabend will das Team um Spitzenspielerin Ulrike Markwirth den Tabellenvorletzten SC Bettmar (2:12) in die Knie zwingen. Tags darauf wird beim Achten MTV Rumbeck (2:6) zumindest eine Punkteteilung anvisiert. „Ich hoffe mal, dass der Knoten endlich platzt. Zwei weitere Niederlagen dürfen wir uns jedenfalls am Wochenende nicht erlauben“, sagt TSV-Sportlerin Ina Mogalle-Tschöpe kämpferisch.

Eine lösbare Hausaufgabe wartet am Freitagabend in der Bezirksliga 2 auf den TSV Nettelrede. Die Grönjerinnen sind gegen Schlusslicht SC Deckbergen-Schaumburg klarer Favorit. Schwerer wird die Aufgabe am Sonnabend gegen Halvestorf, der in der Tabelle einen Rang vor Nettelrede auf Platz vier liegt.ri

Weiterführende Artikel
    Kommentare