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Franz Genschick sieht keine Veranlassung beim FC Springe / Karsten Bürst vertraut seinem FCE-Kader

„In der Winterpause gibt es keine Neuzugänge“

Fußball (gö). Es ist mittlerweile zu einer guten Tradition geworden, dass analog dem Profifußball sich auch bei den Spielern im Amateurbereich das Wechselkarussell in Bewegung setzt.

Heute und morgen will sein Team beim 15. NDZ-Cup den Vorjahrssieg wiederholen. Darüber hinaus ist sein Blick auf den Wiederbegin

Autor:

Dieter Gömann

Die Nachfrage bei den Vereinen mit Teams in der Bezirksliga und Kreisliga ist unterschiedlich ausgefallen.

Die größten Veränderungen bis zum Wiederbeginn der vor Weihnachten gestarteten Rückrunde verzeichnet der FC Springe. Hier zählen vier Spieler, mit denen Trainer Franz Genschick in die Saison gestartet war, nicht mehr zum Kader des Bezirksligisten.

Da ist zum einen der Abgang von Abbas Jaber (23) zu registrieren, der zu Saisonbeginn vom Bezirksoberliga-Absteiger HSC BW Tündern an den Deister gewechselt war. Der Spieler, im rechten Mittelfeld eingesetzt, wechselt zum Tabellenführer der Kreisliga Hameln-Pyrmont, TSV Bisperode.

Als Begründung für seinen Schritt nannte Jaber, wohnhaft in Bisperode, gegenüber dem FC-Coach, dass er bereits seit Längerem die Jugend des TSV trainiert und deshalb auch wegen des Fahrens wieder zu seinem Heimatverein zurück wollte.

Zum anderen hat auch Mittelfeldspieler Akin Yildirim den Springern den Rücken gekehrt. Nach seinem Kreuzbandriss vor zwei Jahren und dem Wiedereinstieg in der vergangenen Saison war der 30-Jährige nie frei von Verletzungen.

„Sein größtes Problem besteht in seinen beruflichen Verpflichtungen. Als selbstständiger Gemüsekaufmann zusammen mit seinen Geschwistern und Eltern muss er sonnabends in der Frühe um 3.00 Uhr seine Arbeit beginnen. So stand er für unsere Heimspiele am Sonnabend nicht zur Verfügung“, erläutert Genschick.

Er wechselt zum Ligakonkurrenten SSG Halvestorf-Herkendorf, weil der Verein im Westkreis von Hameln-Pyrmont stets sonntags spielt.

Von Vitali Schäfer (23) dagegen musste sich der FC Springe leider aus disziplinarischen Gründen trennen. „Sportlich gesehen war er ein talentierter Spieler“, stellt der FC-Coach im Nachhinein fest. Schäfer kam zum Saisonbeginn 2010/2011 vom TSV Deinsen und kehrt zum Kreisligisten zurück.

Nicht mehr zum FC-Kader zählt ab sofort auch Frank Ramser (26). Der Stürmer hat sich aus beruflichen Gründen für einen einjährigen Auslandsaufenthalt in Australien entschieden. Sein Spielerpass aber bleibt bei den Springern.

Trotz dieser personellen Entwicklungen kann Franz Genschick in der Wintrepause aber auch etwas Positives herüberbringen: Mannschaftsführer Stefan Meyer (26) ist wieder in das Training eingestiegen und bereitet sich intensiv darauf vor, nach Ende der Winterpause im schwarz-weißen Dress des FC Springe auflaufen zu können.

Der Abwehrspieler war in den beiden vergangenen Spieljahren arg gebeutelt. Zunächst warf ihn ein Kreuzbandriss in seiner sportlichen Entwicklung zurück. Als er gerade wieder in das Punktspielgeschehen eingegriffen hatte, folgte der zweite Schlag mit einer Sprunggelenksverletzung.

Zwei Jahre entgangene Spielpraxis beinhalten nunmehr seine Vita. „Auf Stefan hoffe ich ungemein, wenn die Fortsetzung der Rückrunde ansteht. Er arbeitet hart an sich und versucht, den Anschluss an das Team wiederzufinden“, äußert Franz Genschick.

Seinem zurückkehrenden Mannschaftsführer wie auch seinem Stellvertreter Julian Dettmer stellt der Trainer ein gutes Zeugnis aus. „Beide sind ein exzellentes Duo und vorbildlich in ihrer Arbeit für die Mannschaft – sowohl auf dem Platz als auch im Umfeld.“

Bleibt die Frage, ob es bei diesen personellen Veränderungen in der Winterpause Neuzugänge beim FC Springe geben wird. „Da kann ich einsilbig klipp und klar drauf antworten: Nein“, so Genschick.

Der Coach kann weiterhin auf einen Kader von 20 Spielern verweisen, die gesund sind und je nach Leistungsniveau beim Bezirksligisten ihre Einsätze bekommen. „Nervosität hat in keiner Weise bei der Mannschaft Raum gegriffen, und mögliche Äußerungen von außen zur allgemeinen Situation der Mannschaft sind normal.“

Ein Spielerkarussell setzt sich beim FC Eldagsen in der Winterpause nicht in Bewegung. „Ich gehe mit demselben Kader wie bisher in die weitere Rückrunde“, so Trainer Karsten Bürst.

Er hofft darauf, dass Marius Westenfeld nach seiner Knieverletzung und seinem Bandscheibenvorfall wieder zurückkommt. Daneben soll der A-Jugendliche Dominik Schröder – Gastspieler beim TSV Gestorf – verstärkt im Bezirksligateam zum Einsatz kommen.



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