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Nur die Siege fehlen noch / Mit drei Punkte gegen Leveste wäre Anschluss ans Mittelfeld hergestellt

Immer weniger Baustellen beim FC Springe

Fußball (jab). Die Baustellen werden weniger beim FC Springe. Spielerisch lief es fast von Beginn an. Nach fünf Partien ohne eigenen Torerfolg treffen die Schwarz-Weißen mittlerweile in jedem Spiel – und zuletzt in Nienstädt „haben ausnahmsweise auch mal alle gekämpft“, sagt Trainer Franz Genschick. Jetzt müssten nur noch ein paar Siege her. Fünfmal in zehn Spielen teilten die Springer schon die Punkte. Vielleicht klappt‘s ja am morgigen Sonnabend (16 Uhr) daheim gegen den TV Jahn Leveste mit einem Dreier, „dann hätten wir Anschluss“, so Genschick.

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Die Springer müssen auf die beruflich verhinderten Paul Nieber und Marlon Pickert verzichten. Das bedeutet, dass die in Nienstädt so starke Doppel-Sechs mit Julian Dettmer und Ruven Klimke wieder auseinandergerissen wird, weil Dettmer wohl für Nieber wieder auf die Libero-Position rückt. „Umstellungen sind wir ja gewohnt aus den letzten Jahren“ sagt Klimke gelassen. Er wurde nach dem Spiel in Nienstädt in höchsten Tönen gelobt, bleibt aber bescheiden: „Wir hatten uns vorgenommen, die Zweikämpfe anzunehmen und griffiger zu sein. Wir hatten es im Training geübt, ich habe es angenommen und hoffe, dass es sich fortsetzt.“

Zu Oberliga-Zeiten bei Preußen Hameln hatte Klimke Innenverteidiger in der Viererkette gespielt, beim FCS in der vergangenen Saison meist Manndecker oder im defensiven Mittelfeld. In dieser Serie hat ihn Genschick zum rechten Außenstürmer umfunktioniert. „Das gefällt mir auch ganz gut, weil man ordentlich Gas geben kann“, sagt Klimke. „Aber man ist natürlich darauf angewiesen, dass man angespielt wird.“

Gut möglich, dass er vorher weiterhin die Defensive stabilisiert, denn für die Außenbahn gibt es Alternativen. Daniel Müller kann dort spielen, in Nienstädt wirbelte Sönke Wyrwoll auf dem Flügel, der im Spiel häufig mit Dennis Offermann die Positionen tauscht: „Das klappt gut dieses Jahr“, sagt Klimke, „wir können auf jeder Position gut auf Ausfälle reagieren.“

Deshalb ist ihm auch trotz des Stotterstarts nicht bange für die Saison: „Wir können im oberen Drittel landen. Und wenn die Mannschaft länger zusammenbleibt, ist sie schwer zu schlagen.“

Auch die Levester sind noch nicht richtig im Tritt. Nach durchwachsenem Start haben sie aber die letzten fünf Spiele nicht verloren. Davon endeten drei Partien allerdings Remis – zuletzt immerhin gegen Titelanwärter Bad Pyrmont.

Das „Vorspiel“ für die Bezirksliga-Herren bestreitet am Sonnabend (14 Uhr), das Ü32-Team des FCS. Im Kreispokal-Viertelfinale empfangen die Alten Herren den TSV Berenbostel.



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