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Bad Münders Talent Dominik Trotz über die schwache Hinrunde der TuSpo in der Leistungsklasse

„Ich kann eine gewisse Verantwortung tragen“

Fußball. Weit unter ihren Erwartungen rangiert die TuSpo Bad Münder auf dem vorletzten Platz in der Leistungsklasse Hameln-Pyrmont. NDZ-Mitarbeiter Thomas Niedergesäß sprach mit TuSpo-Spieler Dominik Trotz über die derzeitige Lage bei der TuSpo.

Hat sich in seinem ersten Herrenjahr auf Anhieb etabliert im Team der TuSpo Bad Münder: Dominik Trotz (r.), hier gegen Flegessen

Die TuSpo überwintert auf dem vorletzten Tabellenplatz. Entspricht diese Platzierung eurem derzeitigen Leistungsstand?

Ein klares nein! Keine Frage, wir haben teilweise schlechte Spiele abgeliefert, jedoch hat uns häufig das letzte Quäntchen Glück gefehlt. Von der Qualität unseres Kaders her, dürfen wir nicht dort stehen. Ich bin mir sicher, dass wir uns in der Rückrunde aus dem Tabellenkeller verabschieden werden. Gegen Nienstedt werden alle topfit sein und den Grundstein dafür legen.

Ihr hattet euch wesentlich mehr vorgenommen. Leidet die Stimmung oder die Moral unter den sportlichen Misserfolgen?

Natürlich ist keiner glücklich über den jetzigen Tabellenstand, die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist jedoch hervorragend. Schade, dass die Winterpause so früh begonnen hat. Wir waren alle hoch motiviert und heiß auf die Duelle gegen unsere direkten Konkurrenten aus Fischbeck, Nienstedt und Eimbeckhausen. Gerade durch den Sieg über Holzhausen haben wir viel Selbstvertrauen getankt.

Wie beurteilst du das Umfeld bei der TuSpo?

Ich fühle mich absolut wohl hier. Das Engagement ist bei allen Verantwortlichen sehr hoch. Besonders stolz kann man hier auf die Jugendarbeit sein, die einen sehr hohen Stellenwert hat.

In deinem ersten Herrenjahr zählst du bereits zu den Leistungsträgern der Mannschaft. Fühlst du dich als Führungsspieler?

Ich denke, dass ich eine gewisse Verantwortung tragen kann. Führungsspieler sind meiner Meinung nach allerdings eher Leute wie Florian Gross und Fabian Klimke.

Wie sehen deine Planungen für die Zukunft aus und welche persönlichen Ziele setzt du dir?

Mein persönliches Ziel ist es, der Mannschaft zu helfen, ganz schnell aus der Abstiegszone zu gelangen. Ich habe mir als Ziel für die Rückrunde zehn Tore gesetzt. Dann hätte ich in meiner ersten kompletten Herrensaison insgesamt 18 geschossen. Ich denke, dass wäre ein guter Wert. Ich konzentriere mich jetzt erstmal vollständig auf die TuSpo. Hier spiele ich Fußball, seitdem ich laufen kann. Wenn wir genügend Punkte eingefahren haben, werde ich darüber nachdenken, was das Beste für mich ist.

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