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HF-Manager Dennis Melching vor dem Auftritt beim Doberaner SV / Keine grundsätzliche Änderung

„Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft“

Handball (gö). Eine weite Fahrt in den Nordosten der Republik steht für die Handballfreunde Springe am heutigen Sonnabend auf dem Programm. Dann geht am frühen Morgen die Reise in das 370 Kilometer entfernte Bad Doberan, wo die Mannschaft von Spielertrainer Sven Lakenmacher auf den gastgebenden Sport-Verein (SV) trifft.

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Wir sind zwar sehr traurig, dass wir ausgerechnet in heimischer Umgebung unser erstes Punktspiel verloren haben. Aber dennoch – der Blick geht nach vorne, und das nächste Spiel ist immer das Schwierigste“, so HF-Manager Dennis Melching. Der will denn auch nichts von Panikmache wissen. Unter der Woche habe es genügend Möglichkeiten gegeben, das Spiel gegen Tarp-Wanderup zu analysieren, „Wir haben die Dinge hinter verschlossener Tür besprochen, uns ausgetauscht, die Ansichten offen dargelegt. Daraus werden wir die Konsequenzen ziehen. Jetzt erwarte ich von der Mannschaft eine Reaktion“, stellt Melching klar.

Und er betonte auch klipp und klar, dass es keine grundsätzlich Änderung an dem eingeschlagenen Weg bei den Springer Handballern geben werde.

Personell wird es beim Tabellenzweiten keine Veränderung für das Spiel in Bad Doberan geben. Spielertrainer Sven Lakenmacher steht der komplette Kader zur Verfügung. Auch Arne Bischoff ist wieder dabei. Der aus dem Heimspiel gegen Tarp-Wanderup verletzte und da nur noch sporadisch zum Einsatz gekommene Andreas Stange ist wieder so weit fit, dass er heute in Bad Doberan zum Einsatz kommen kann. Abgesehen vom langzeitverletzten Rechtsaußen Thomas Bergmann treten alle Spieler die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern an.

Dass der heutige Gegner vier Mal in Folge verloren hat, ist Lakenmacher nicht entgangen. Die Mannschaft ist gut beraten, die Gastgeber nicht zu unterschätzen. Auf dem Wege, die Tabellenführung so schnell wie möglich wieder zu erringen, zählen nur Siege. Und so ein „Zweier“ ist heute Pflicht.

Lakenmacher fordert heute verstärkte Aggressivität in der Abwehr, die am vergangenen Wochenende abhandengekommen zu sein schien. Mit entsprechender Balleroberung und den bekannt schnellen Tempogegenstößen sollten jene Treffer erzielt werden, die am Ende den Sieg ausmachen.

Die Gastgeber stehen nach vier Niederlagen in Folge mit dem Rücken zur Wand und werden sich deshalb mit allen Mitteln den Springer Handballern zur Wehr setzen.



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