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HSG-Publikumsliebling Pawel Pietak sagt Tschüs

SPRINGE. Sieben Jahre lang war Pawel Pietak der Publikumsliebling bei den Handballfreunden Springe. Als einziger Spieler blieb der Rechtsaußen nach dem Rückzug aus der 3. Liga seinem Klub treu und ging als erfahrenster Spieler eines jungen Teams den Weg mit in die Regionsoberliga. Nun wurde Pietak verabschiedet.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Und das, obwohl ihm zwei Angebote von Drittligisten vorgelegen hatten. „Ich wollte nur ein oder zwei Jahre bleiben, aber manchmal schreibt das Leben andere Geschichten. Ich wurde damals in Springe sehr freundlich aufgenommen. Ich weiß die Herzlichkeit der Leute sehr zu schätzen. Deshalb wollte ich etwas zurückgeben“, betont Pietak.

Zwei Saisons lief der heute 40-Jährige noch bis 2020 für die HSG Deister Süntel auf, ehe er seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden musste. „Dann hat Corona die Entscheidung für mich getroffen. Ich bin im letzten Jahr zweimal unglücklich umgeknickt, hatte Probleme an Wade, Leiste und Achillessehne“, erinnert sich der Linkshänder, der das komplette Repertoire eines trickreichen Außenspielers zu bieten hatte. Nach dem letzten Heimspiel der Landesliga-Herren wurde eines der Gesichter des Springer Handballs gebührend verabschiedet. Die Pandemie hatte eine frühere Zusammenkunft verhindert.

Mit seinen Teamkollegen aus gemeinsamen Zeiten bei HF und HSG steht Pietak bis heute in Kontakt. Den Handball hat er mittlerweile gegen Filzkugel und Schläger eingetauscht. „Ich spiele mit Hannes Schröter Tennis und bin im Sommer in einen Verein eingetreten“, erzählt Pietak. Obwohl sich seine Prioritäten im Lauf der Jahre verschoben haben, ist der einstige Publikumsliebling ab und an bei den Heimspielen seiner früheren Mitspieler dabei. „Drei, vier Spiele pro Saison bin ich in der Halle. Ich fahre auch mal nach Vinnhorst. Aber Handball ist nicht mehr so wichtig wie früher“, gesteht Pietak.

Einen Job als Trainer kann er sich daher nicht vorstellen. „Ich liebe Handball, weiß aber auch, wie viel man als Profi opfern muss. Ich genieße freie Wochenenden und will keine Verpflichtungen. Den Leuten, die ich seit Jahren kenne und schätze, wollte ich daher auch keine leeren Versprechungen machen“, erklärt Pietak.




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