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HSG-Herren stellen sich beim Spitzenreiter auf Tempo ein

SPRINGE. Geht da noch was nach oben? Mit zuletzt zwei Siegen haben die Handballer der HSG Deister Süntel sich in der vorderen Tabellenhälfte der Regionsoberliga festgesetzt. Sechs Punkte liegen sie noch hinter Spitzenreiter HSG Schaumburg-Nord II. Dort gastieren sie am Sonnabend (16 Uhr).

Die HSG-Herren um Merlin Temps gastieren beim Tabellenführer. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Verlieren sie, wäre das Thema Aufstieg wohl endgültig erledigt.

Gäste-Trainer Jan Linke stellt sich auf eine temporeiche Partie ein: „Wenn man sieht, wie viele Tore die werfen – das geht nur, wenn man viel Tempo spielt.“ Linke ist optimistisch: „Der Druck liegt bei Schaumburg“, sagt er. Und: „Gegen spielstarke Gegner sehen wir immer besser aus.“ Denn auf Mannschaften wie Schaumburg mit gut ausgebildeten Spielern könne man sich besser einstellen: „Die spielen logische Sachen, da passiert selten was Zufälliges oder Unorthodoxes.“

Die Springer fahren mit dem gleichen Kader nach Waltringhausen, mit dem sie zuletzt gegen Neustadt gewonnen haben. Kapitän Christoph Tegtmeyer hatte bei seinem Comeback nach der Verletzungspause keine Probleme und steht wieder vollständig zur Verfügung. Justin Plückebaum fällt weiterhin aus, auch Torhüter Marco Baade, der sich nicht festspielen soll, ist wohl nicht dabei.

Die HSG-Damen sind klare Favoritinnen, wenn sie am Sonntag, 13.15 Uhr, beim Regionsoberliga-Schlusslicht HSG Langenhagen antreten. „Ein Sieg ist eigentlich Pflicht“, sagt Trainerin Manuela Porcarelli. Allerdings holte Langenhagen zuletzt einen Punkt gegen Vinnhorst, „wo wir total untergegangen sind“, so Porcarelli. Auch dass das bisherige Schlusslicht Seelze zuletzt zweimal in Folge gewann, zeige: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.“

Die Springerinnen verloren am vorigen Wochenende bei der HSG Nienburg II, zeigten dabei aber eine kämpferisch starke Leistung. „Deshalb ist die Stimmung auch super. Man merkt im Training, dass die Mädels unbedingt gewinnen wollen“, sagt Porcarelli. Torhüterin Susann Ebeling fehlt allerdings, für sie hütet Conny Wolf das Tor. Hinter den angeschlagenen Annika Wolff, Lisa Berger und Maren Wiemer stehen Fragezeichen.

Nicht nur deshalb ist Organisationstalent gefragt bei der Mannschaft. Denn die Damen betreuen beim Springer Weihnachtsmarkt den HSG-Stand: „Wir bauen unseren Einsatzplan um das Spiel drumrum“, sagt Porcarelli.

Gut, dass die zweite Damenmannschaft an diesem Wochenende in der Regionsklasse nicht im Einsatz ist. Auch die zweite Herren hat Pause – die Regionsliga-Partie in Holzminden wurde auf den 2. Februar verlegt. Die Herren-Reserve betreibt übrigens am nächsten Wochenende auf dem münderschen Weihnachtsmarkt auch wieder ihren Stand.



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