weather-image
16°

HSG-Damen: Übergang dauert länger als gedacht

SPRINGE. Eigentlich sollte die vorige Saison eine Übergangssaison sein, in der die Handballerinnen der HSG Deister Süntel nach Anmeldung einer zweiten Mannschaft eine schwache Saison in der Regionsoberliga in Kauf nahmen. Doch auch in der abgelaufenen Saison musste die Mannschaft bis zum vorletzten Spieltag zittern.

Starke Entwicklung: Annika Wolff zählt zu den Hoffnungsträgerinnen des Teams. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wir hatten geglaubt, dass ein Jahr reicht, um die vielen jungen Spielerinnen einzubauen“, sagt Manuela Porcarelli, die die Mannschaft gemeinsam mit Steffi Böttcher trainiert. „Da waren wir wohl zu optimistisch. Es dauert eher zwei bis drei Jahre.“

Durchwachsen sei das Spieljahr gewesen. „Uns hat die Kontinuität gefehlt“, so Porcarelli. Das liege zum Teil daran, dass immer wieder Spielerinnen gefehlt hatten, „wir machen ja keinen Leistungssport“, so die Trainerin. Sie sagt aber auch: „Bis Ende des Jahres haben wir nur einmal in der Woche trainiert.“ Für die routinierten Spielerinnen habe das lange gereicht – und sei auch nicht anders möglich gewesen. „Aber die jungen Spielerinnen brauchen und wollen eine zweite Trainingseinheit“, sagt Porcarelli. Seit März wird nun also verpflichtend zweimal in der Woche trainiert. „Es ist enorm, was das auch den erfahrenen Spielerinnen bringt.“

Die Routiniers wie Christiane Möller, Cirstin Runne oder Sina Moldehn würden auch immer besser in die Führungsrolle hineinwachsen und Verantwortung übernehmen. Davon profitieren die jungen Spielerinnen, allen voran Annika Wolff und Lara Krause. „Sie haben einen Riesensprung gemacht“, sagt die Trainerin. Beide haben in der abgelaufenen Saison sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft, die in die Regionsliga aufgestiegen ist, gespielt. Das sei aus Altersgründen nun nicht mehr möglich: „Sie gehören in die Erste, wir müssen mal gucken, wie wir das in der Zweiten gut auffangen“, sagt Porcarelli.

Die genießt jetzt erst mal die Sommerpause – und will in der kommenden Saison wieder angreifen: „Wir wollen ganz oben mitspielen. Ich glaube, dass wir das Potenzial dafür haben.“



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt