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HSG Deister Süntel: Erster Saisonsieg vor großer Kulisse

SPRINGE. Handball in Springe ist auch nach dem Rückzug der Handballfreunde aus der 3. Liga noch ein Publikumsmagnet. Knapp 250 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel der HSG Deister Süntel in der Herren-Regionsoberliga.

Starke Abwehr: Christoph Tegtmeyer blockt einen Wurf von Großenheidorns Tillmann Neuenfeld.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Sie sahen den ersten Saisonsieg für das Team der Trainer Jan Linke und Slava Gorpishin: 22:21 (10:10) gegen den MTV Großenheidorn III.

Die HSG hatte vor dem Spiel neben der Verletzung von Pawel Pietak einen weiteren Ausfall zu beklagen: Torwart Marius Körper ist erkrankt und wird wie Pietak wohl einige Wochen ausfallen. Für ihn sprang Marco Baade aus der Zweiten ein – und machte einen richtig guten Job. „Er hat wichtige Bälle gehalten, Ruhe ausgestrahlt und der Abwehr Sicherheit gegeben“, sagte Linke, „leider kann er nur jedes zweite Spiel bei uns machen, sonst spielt er sich fest.“

Die Vorderleute steigerten sich gegenüber der Niederlage in Misburg. „Spielerisch war noch nicht alles toll, aber der Wille war da“, so Linke. In der ersten Halbzeit tat die HSG sich schwer, Lücken in die MTV-Abwehr zu reißen. Das wurde im zweiten Abschnitt durch mehr Tempo besser, sodass die Springer sich auf 17:12 absetzten (41.). „Das haben wir dann über die Zeit gebracht“, sagte Linke, der sich auch über das Comeback von Nico Mund freute.

Kein Durchkommen: Marie Gith wird gestoppt. Fotos: Bertram
  • Kein Durchkommen: Marie Gith wird gestoppt. Fotos: Bertram

HSG Deister Süntel: Baade – Schröter (5), Tegtmeyer (5), Ertel (4), Temps (4/2), Reese (1), Mund (1), Stuckmann (1), Hermann (1), Me. Temps, Mi. Temps, Budahn, Hübenthal, C. Kanngießer.

Für die Regionsoberliga-Damen der HSG war es alles andere als ein gelungener Tag. Gegen Landesliga-Absteiger HV Barsinghausen kassierten sie eine herbe 24:32 (9:14)-Pleite. Dabei hatten die Gastgeberinnen schnell mit 3:0 geführt, lagen bis zum 8:7 noch vorne (16.). Doch bis zur Pause gelang der HSG nur noch ein Tor. „Wir waren kopflos“, sagte HSG-Trainerin Steffi Böttcher. „Und die Abwehr stand nicht gut.“ Barsinghausen zog schon bis zur Pause klar davon – und führte während der zweiten Halbzeit immer mit mindestens fünf Toren.

HSG Deister Süntel: S. Ebeling, Woltmann – Baum (5/2), Runne (5/2), A. Wolff (3), Mazuk (3), M. Ebeling (2), Stein (2), Berger (1), Möller (1), Moldehn (1), Krause (1), Wiemer, Gith.



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