weather-image
14°

HSG Deister Süntel: Damen-Reserve gibt Debüt

SPRINGE. Premiere für die zweite Damenmannschaft der HSG Deister Süntel. Am Sonnabend (16 Uhr) gibt das Team sein Debüt in der Regionsklasse. Zu Gast in der Halle des Springer Schulzentrums Süd ist dafür Hannover Handball, das mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist.

Die jungen Spielerinnen wie Lene Böttcher sollen in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln. Foto: bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Das HSG-Team besteht vor allem aus jungen Spielerinnen, die in der vorigen Saison wenig Spielanteile in der Regionsoberliga-Mannschaft bekamen, wie Milena Greth, Annika Wolff oder Lene Böttcher. Sie sollen aber immer Unterstützung von erfahrenen Spielerinnen bekommen, sagt Manuela Porcarelli, die zusammen mit Steffi Böttcher das Trainerinnen-Duo für beide HSG-Damenteams bildet.

Für die Routine beim Debüt sind Anneli Blume, Nadine Meyerhoff und Kathrin Rückert zuständig, die allesamt von der HSG Schaumburg-Nord kamen – die beiden Letztgenannten von der dritten Mannschaft, die erst vor wenigen Tagen aus der Regionsklasse abgemeldet wurde.

Meyerhoff ist noch verletzt – sie stellt sich zwischen die Pfosten. Denn das Torhüterinnenproblem der HSG ist noch aktuell: Conny Wolf ist im Urlaub, Susann Ebeling beruflich verhindert und auch Lucia Woltmann, die am vorigen Wochenende bei der ersten Mannschaft im Tor aushalf, kann nicht spielen.

Bei der Ersten, die am Sonntag (14 Uhr) bei der HSG Nienburg II antritt, stellt sich trotz ihres Bänderrisses Mila Hische ins Tor – mit viel Tape um dem lädierten Knöchel. „Wenn es nicht geht, springt Jill Kastorf ein“, so Porcarelli. An Woltmann habe die Niederlage am vorigen Wochenende gegen Exten-Rinteln nicht gelegen. „Wir müssen in der Defensive kompakter stehen. Die Abwehr muss wieder unsere Stärke werden“, sagt Porcarelli. Und: „Wir müssen unsere Chancen besser verwerten.“

Die Herren der HSG Deister Süntel gastieren in der Regionsoberliga am Sonnabend (19 Uhr) bei der HSG Herrenhausen II. Trainer Thomas Ritzkat hofft, dass sein Team sich vor dem gegnerischen Tor cleverer anstellt als bei der 20:29-Auftaktniederlage in Badenstedt. Auch die Abwehr müsse sich steigern. „Wir sind aber nur sechs Leute im Training – da kannst du nicht viel machen“, so Ritzkat. Das Problem: Teile seiner Mannschaft trainieren beim Drittligateam der HF, andere spielen bei der A-Jugend. Die zweite Herrenmannschaft der HSG hat einen großen Kader, noch können deren Spieler aber nicht aushelfen, ohne sich sofort festzuspielen. Allzu optimistisch reist Ritzkat nicht nach Herrenhausen. „Unsere Punkte müssen wir im Endeffekt zu Hause holen“, sagt der Coach.



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt