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Holtensen sorgt für den Paukenschlag

Springe/Bad Münder. Die Herren des TTC Holtensen haben in der 2. Tischtennis-Bezirksklasse 12 mit dem 9:6-Heimsieg gegen die favorisierte Reserve des SV Altenhagen für einen Paukenschlag gesorgt. „Während wir selbst über uns hinausgewachsen sind, hat Altenhagen einen rabenschwarzen Tag erwischt“, erklärte TTC-Spartenleiter Joachim Wessel. Den Hausherren kam allerdings auch zugute, dass Altenhagen auf Philip Knopp verzichten musste. Vor allem Joachim Lippert war in Bestform und zwang sogar Altenhagens bis dahin noch ungeschlagenen Stefan Jentzsch mit 3:0 in die Knie. „Spielentscheidend war, dass wir in den Doppeln und im vorderen Abschnitt positive Bilanzen erzielten“, so Wessel, der sich in seinem letzten Einzel gegen Donald Böttcher einen Muskelfaserriss zuzog und jetzt drei Wochen pausieren muss. Im Kellerduell beim TTC Völksen am 16. November will er aber wieder mit dabei sein.

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Mit einem leistungsgerechten 8:8 endete in der Staffel 5 das Derby zwischen Eintracht Nienstedt und Friesen Bakede. „Wir haben beim 1:5-Rückstand unsere Felle schon davon schwimmen sehen. Dank einer Energieleistung haben wir dann aber doch noch gepunktet“, berichtete Bernd Wolsky. Bakedes Kapitän lobte vor allem seine Teamkollegen Frank Schönemeier, Steffen Rose und Eberhard Fritsch: „Die drei waren mit jeweils zwei Einzelerfolgen maßgeblich am Remis beteiligt.“ Auch Nienstedts Christian Busse war mit dem Spielverlauf zufrieden: „Das 8:8 geht in Ordnung.“

Einen Tag später kam Nienstedt nicht über ein weiteres Unentschieden beim Abstiegskandidaten BW Salzhemmendorf II hinaus. Busse gab dabei nach langer Verletzungspause sein Comeback – und gewann seine beiden Einzel und das Doppel an der Seite von Artur Morawietz. „Weil wir nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung hatten, bin ich als Notnagel eingesprungen. Das war aber eine Ausnahme. Richtig anfangen will ich erst wieder zu Beginn der Rückrunde“, so Busse.

In der Damen-Bezirksoberliga bleibt der TSV Hachmühlen sieglos. Der 0:8-Pleite beim HSC Tündern folgte eine unglückliche 6:8-Heimniederlage gegen den MTV Holzminden. Während die Hachmühlenerinnen in Tündern lediglich sechs Sätze gewannen, schrammten sie gegen Holzminden haarscharf an einem Remis vorbei. Die Gastgeberinnen kämpften sich nach einem 3:7-Rückstand noch einmal auf 6:7 heran – dann verlor Christina Weide das Schlusseinzel in vier knappen Sätzen.ri

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