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Hoffen auf Karpsteins Rückkehr

Springe. Zwei knappe Niederlagen und ein mühsamer Sieg – so lautet die Bilanz der vergangenen drei Spiele für Handball-Drittligist HF Springe. Am heutigen Sonnabend (19.15 Uhr) treten die Springer beim Tabellenvorletztem ATSV Habenhausen an – ein Gegner, gegen den man als Trainer eines Titelaspiranten einen klaren Sieg fordern könnte. HF-Coach Holger Schneider sähe das vielleicht genauso – angesichts der Verletztenmisere und der zuletzt gezeigten Leistungen sagt er aber: „Wir müssen zusehen, dass wir überhaupt gewinnen. Wir gehen das Spiel mit viel Respekt an.“

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Es zeigt sich, dass die Springer vor der Saison gut daran taten, sich im Rückraum breit aufzustellen. Alle Leistungsträger waren schon verletzt. Spielmacher Jannis Fauteck ist es noch – seine Rückkehr wird noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Claus Karpstein hat immerhin wieder locker mittrainiert, wenn er wieder dabei wäre, wäre das „ein Riesen-Zugewinn“, sagt Schneider.

Fautecks Verletzung hatten die Springer noch auffangen können – mit dem Ausfall von Linkshänder Karpstein begann die Misere. Mit dem Einsatz von Pawel Pietak im rechten Rückraum wurde es besser, „aber dafür mussten wir die Rechtsaußenposition aufgeben“, so Schneider, der keine weiteren Linkshänder im Team hat.

Gegen Habenhausen droht jetzt auch noch Janis Helmdach auszufallen, der im Training umgeknickt ist. „Es ist schon tragisch mit den ganzen Verletzungen“, sagt Schneider, „aber als Mannschaft macht uns das nur stabiler.“ Stabilität ist auch notwendig, denn nach der Partie in Habenhausen warten mit den Heimspielen gegen Spitzenreiter Henstedt-Ulzburg und den Tabellendritten Lemgo II noch richtig schwere Aufgaben.

Zunächst steht aber das Auswärtsspiel beim Aufsteiger aus Bremen an. „Das wird kein Zuckerschlecken“, ahnt Schneider, „die werden Kämpfen bis zum Gehtnichtmehr.“ Er setzt dabei auf eine noch stabilere Abwehr: „Wir müssen uns mehr einfache Bälle erarbeiten“, sagt der HF-Coach.

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