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Altenhagens Trainer über den Lauf seiner Elf, spektakuläre Ergebnisse und die Moral der Mannschaft

Hitzschke: „Ein 2:0 wäre mir lieber als ein 6:3“

Fußball (jab). Im Vorjahr spielte der SV Altenhagen lange gegen den Abstieg aus der 1. Kreisklasse Hannover-Land. Auch in dieser Saison starteten sie schwach, nach drei Siegen in Folge – zuletzt am Sonntag ein 2:1 bei Schlusslicht Hiddestorf II – sind die Altenhägener mit mittlerweile 19 Punkten aber schon auf den vierten Platz geklettert – trotz aller Personalsorgen. Trainer Christian Hitzschke im Interview über den überraschenden Aufschwung seines Teams.

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Es läuft besser als gedacht – oder hätten Sie ihre Mannschaft nach elf Spielen auf dem vierten Platz erwartet?

Naja, in unserer ersten Saison nach dem Aufstieg waren wir auch Vierter. Aber das ist das Maximale für uns, über mehr müssen wir nicht nachdenken. Es läuft gut im Moment, aber bis Platz neun sind es gerade mal zwei Punkte. Wir dürfen jetzt alles nicht überbewerten.

Zum Vorletzten Ronnenberg II beträgt der Vorsprung schon 14 Punkte – ist der Klassenerhalt schon gesichert?

Wir haben vor dem Spiel am Sonntag gesagt: Hiddestorf wird uns nicht mehr einholen, wenn wir da gewinnen. Der Vorsprung auf Ronnenberg ist auch schon sehr gut. Ich denke aber, dass der Drittletzte noch eine Relegation spielen wird.

Das ist derzeit Koldingen II mit neun Punkten...

... und bei zweiten Mannschaften weiß man ja nie. Wenn ich Grasdorf II (Viertletzter, 10 Punkte; d. Red.) sehe: Am vorigen Wochenende sind sie nicht angetreten und jetzt spielen sie 2:2 gegen Gestorf. Ich bin vorsichtig, zudem jetzt zwei schwere Spiele gegen Velber und Bennigsen kommen.

Die spektakulären Ergebnisse in dieser Saison fallen auf, etwa das 5:5 gegen Gestorf, das 4:4 gegen Koldingen II oder das 6:3 gegen Gehrden.

Mir wäre ein 2:0 ehrlich gesagt lieber als ein 6:3. Zumal wir ja oft genug durch dumme Gegentore zurückgelegen haben. Das ist mir insgesamt nicht verständlich. Dann ging aber immer noch ein Ruck durch die Mannschaft.

Das spricht für die Moral.

Die ist super. Wenn man wie gegen Gestorf 2:5 hinten liegt und trotzdem weiterspielt – 80 Prozent der Teams in der Klasse hätten aufgegeben. Es halten alles zusammen, gerade jetzt bei den personellen Problemen. Die Leute tauschen zum Teil ihre Schichten, damit sie spielen können.

Wer fehlt denn aktuell?

Kevin Scherer, Christopher Jung und Timo Sohns sind länger verletzt. Wenn du die drei von insgesamt 16 abziehst, bleiben nicht mehr viel.



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