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Hinspiel kein Gradmesser für die HF-Frauen

SPRINGE. Das Hinspiel gegen den MTV Großenheidorn II war eine klare Sache für die Regionsoberliga-Handballerinnen der HF Springe. 22:13 gewannen die Springerinnen Ende September am Steinhuder Meer. Als Gradmesser für das Rückspiel am Sonntag (16 Uhr) im Schulzentrum Süd taugt der Kantersieg aber nicht.

Anica Huß (r.) drehte gegen Empelde in der Schlussphase auf – da soll sie gegen Großenheidorn anknüpfen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Heidorn spielte damals wegen einer Krankheitswelle ohne Neun“, erinnert sich HF-Trainerin Manuela Porcarelli, „die werden mit einer ganz anderen Mannschaft kommen.“ Vorsicht sei geboten, „vor allem aber müssen wir uns auf uns selbst konzentrieren und die technischen Fehler abstellen“, sagt Porcarelli.

Bei der Niederlage im Spitzenspiel am vorigen Wochenende in Empelde hatten die Springerinnen sich zahlreiche unnötige Ballverluste geleistet, „das hatte sich in den Spielen davor schon abgezeichnet“, so Porcarelli. Im Training diese Woche stand daher zunächst eine Konditionseinheit auf dem Programm „und dann viele Pässe aus der Belastung heraus“.

Durch die Springer Niederlage in Empelde bleibt das Titelrennen spannend. Porcarelli bleibt trotz des Verlustes der Spitzenposition gelassen: „Wir hatten vor der Saison nicht damit gerechnet, ganz oben zu stehen“, sagt sie.

Ohne Torhüterin Conny Wolf treten die HF morgen gegen Großenheidorn an. „Sie hat Geburtstag“, verrät Porcarelli, die hofft, dass im Angriff Anica Huß an ihre Leistung aus den letzten zehn Minuten in Empelde anknüpft. „Da hat sie total aufgedreht und die Bälle nur so reingebrettert.“

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