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HF winkt mit Sieg im letzten Heimspiel noch der dritte Platz

SPRINGE. Um Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden, werden am letzten Spieltag der Saison alle Partien der 3. Liga zeitgleich angepfiffen. Das Heimspiel der Handballfreunde Springe gegen den TV Kirchzell am Sonnabend wird daher eine Stunde später als gewohnt, um 19 Uhr, angepfiffen.

Die HF schließen eine Saison mit vielen Störfaktoren mindestens als Vierter ab – Kapitän Fabian Hinz (r.) ist zufrieden. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die Gäste sind Schlusslicht und stehen als Absteiger längst fest. Im Hinspiel feierten sie ihren ersten Saisonsieg. Auswärts haben sie in der gesamten Spielzeit noch keinen Punkt geholt. Das soll sich aus HF-Sicht nicht ausgerechnet am letzten Spieltag ändern: „Wir wollen uns bei unseren Fans mit einem guten Spiel für die Unterstützung in der gesamten Saison bedanken“, sagt HF-Kapitän Fabian Hinz. Die Leistung auf der Platte soll nicht der einzige Dank sein – nach dem Spiel gibt die Mannschaft den Zuschauern einen aus – „wir hoffen, dass viele noch in der Halle bleiben und mit uns feiern“, sagt Hinz.

Gerade in der Hinrunde waren die Springer daheim deutlich stärker als auswärts. Für Hinz ganz klar das Verdienst der Fans: „Das setzt gerade in engen Spielen in der Schlussphase noch mal Kräfte frei“, sagt der Kapitän.

Den vierten Platz haben die Springer in der Schlussabrechnung sicher. Dritter könnten sie mit einem Sieg noch werden, sollte Großwallstadt beim HSV Hannover verlieren. „Das wäre überragend. Aber auch der vierte Platz ist eine richtig gute Saisonleistung bei den Problemen, mit denen wir in der Saison zu kämpfen hatten“, sagt Hinz.

Er spielt zum einen auf die Vorbereitung an, in der die Springer zunächst drei Wochen lang nicht in der Halle trainieren konnten und erst spät einen Mittelmann und einen zweiten Torwart verpflichteten. „Und dann war in der Hinrunde gefühlt die halbe Mannschaft verletzt“, so Hinz.

„Dass, was wir als Mannschaft tun konnten, haben wir gemacht“, sagt der Kapitän. „Das zeigt, dass wir einen guten Charakter im Team haben. Das liegt auch am Trainerteam, das versucht, alle Störfaktoren auszublenden, damit wir Spieler uns aufs Sportliche konzentrieren können. Das war nicht immer einfach.“

Unklar ist, mit welchem Team es bei den HF in der kommenden Saison weitergeht. Fest steht bislang nur der Abgang von Tim Coors nach Delmenhorst. Die Verträge von Pawel Pietak, Mustafa Wendland, Sergej Gorpishin, Amer Zildzic und Svebor Crnojevic laufen aus. Um die Kaderzusammenstellung kümmert sich weiterhin Dennis Melching, der als Manager zwar kürzertreten wollte, aber weitermacht, bis ein Nachfolger gefunden ist. „Es soll einen fließenden Übergang geben“, sagt HF-Sprecher Jens Buchmeier.

Gegen Kirchzell fallen Nils Eichenberger und Maximilian Kolditz weiterhin aus. Ein Fragezeichen steht hinter Torwart Wendland, für den wieder A-Jugend-Keeper Daniel Hoffmann einspringen könnte. „Er hat in Großburgwedel richtig gut gehalten“, lobt Hinz.

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