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HF tun sich gegen Leipzig lange schwer

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Lange taten die Gastgeber sich vor knapp 400 Zuschauern in der Halle des Schulzentrums Süd schwer – am Ende feierten sie einen 30:26 (13:14)-Arbeitssieg gegen die Sachsen.

Die Springer knüpften zunächst an die schwache Leistung vom Spiel in Coburg an und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Das Angriffspiel war behäbig und stellte die Leipziger Abwehr selten vor Probleme. Technische Fehler gesellten sich dazu. Der starke Torwart Mustafa Wendland und Einzelleistungen in der Offensive, vor allem von Maximilian Schüttemeyer und Amer Zildzic hielten die Gastgeber im Spiel. „Es war nicht einfach, weil wir auf drei Positionen keine Auswechselspieler hatten“, sagte Kapitän Fabian Hinz.

Weil der beruflich verhinderte Tim Otto und der verletzte Maximilian Kolditz fehlten, mussten die Springer auf der rechten Angriffsseite improvisieren. So spielte zeitweiße Sebastian Preiß auf Rechtsaußen, Hinz auf der Mittelposition. Dennoch schafften es die HF, kurz vor der Pause erstmals in Führung zu gehen (28./13:12). Leipzig drehte das Spiel aber noch vor dem Halbzeitpfiff zurück.

Das Spiel blieb auch nach dem Seitenwechsel lange offen. Bis zur 45. Minute lagen die Gäste zumeist mit einem oder zwei Toren in Front. „Dann haben wir uns mehr darauf konzentriert, das zu machen, was wir die ganze Woche trainiert hatten – die Angriffe lange auszuspielen“, sagte Hinz.

Das 20:21 durch Leipzigs besten Werfer David Heinig in der 46. Minute war die letzte Führung für die Gäste. Preiß, den die HF nun immer öfter am Kreis suchten und fanden, glich aus, Schüttemeyer brachte sie in Führung (49.). Bis zum 27:26 (58.) blieb die SG dran. Als dann Preiß das 28:26 erzielte und Wendland den nächsten Leipziger Angriff vereitelte, schallte „Oh, wie ist das schön“ aus den Boxen (59.). Ziemlich optimistisch vom Hallen-DJ bei einem so engen Spiel und noch einer Minute zu spielen. Doch Hendrik Pollex und Schüttemeyer mit einem Wurf ins leere Tor, als die Gäste den Torwart für einen zusätzlichen Feldspieler rausgenommen hatten, sorgten dafür, dass es bei einem aus Springer Sicht schönen Ergebnis blieb. „Wichtig war, dass wir ruhig geblieben sind“, so Hinz.

Schon am Mittwoch (19.30 Uhr) treten die HF zum Derby in Hildesheim an. Dann müssen sie sich steigern.



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