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Mannschaft muss Farbe bekennen / An der Förde weht ein starker Wind – hoffentlich nicht von vorn

HF Springe zum Juniorteam des THW Kiel

Handball. Nach dem Juniorteam der SG Flensburg-Handewitt II wartet mit dem THW Kiel II ein weiteres Juniorteam auf die Handballfreunde Springe, wenn am morgigen Sonntag (17 Uhr) das Rückspiel bei der Reserve des mehrfachen deutschen Meisters ansteht. Dann muss die Mannschaft um Spielertrainer Sven Lakenmacher Farbe bekennen. An der Kieler Förde weht bekanntlich stets ein starker Wind und übertragen auf die Begegnung in der 3. Liga, hoffen die Springer nicht darauf, dass dieser den Spielern ins Gesicht bläst.

Frank Habbe (Mitte l.) und Claus Karpstein (r). waren zusammen mit zehn Treffern die Garanten für den 26:22-Sieg der Handballfre

Autor:

Dieter Gömann

„Das wird eine ganz schwere Aufgabe, die uns erwartet. Die wollen uns unbedingt ärgern und sind längst nicht so schlecht wie bei der Niederlage mit 15 Toren Unterschied bei unserem Heimspielstart“, urteilt Lakenmacher.

Der Trainer erinnert sich gern an das Hinspiel, „in dem wir ein gutes Spiel über 60 Minuten gezeigt haben und es schafften, unseren Spielfluss bis zum Ende hochzuhalten.“

Beeindruckt zeigt sich Lakenmacher auch über die gute Bilanz der Kieler in heimischer Umgebung. So gewann das Team 34:30 gegen den Tabellenfünften HSV Insel Usedom und zeigte auch beim Tabellenführer HSG Tarp/Wanderup (32:40) eine gute Leistung, die der HF-Coach gesehen hat.

Der Kieler Nachwuchs spiele einen unbekümmerten Handball, die Jungs seien austrainiert und einige Spieler ständen im Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft. „Sie sehen Spielabläufe, die ihnen für das Spiel in der Reserve unter Trainer Raúl Alonso weiterhelfen“, so Lakenmacher.

Und für das eigene Vorhaben an der Kieler Förde verweist der Trainer darauf, dass das Team die Aufgabe ernst nehmen und seriös angehen muss. „In der Abwehr müssen wir kompakt und aggressiv zur Sache gehen und dürfen dem Gegner keine Tore ermöglichen. Auf der anderen Seite müssen wir mit unserem Tempospiel im Abschluss so erfolgreich sein, die nötigen Tore zum Erfolg zu erzielen.“

Was den Kader anbelangt, da muss Lakenmacher einmal mehr auf Jannis Fautek verzichten. Der linke Rückraumspieler erhielt von Hannover-Burgdorf keine Freigabe, da er für den Bundesligisten beim Vorbereitungsturnier in Dessau spielen muss.

„Wir sind enttäuscht, wenn er bei unserem Punktspiel nicht dabei ist. Aber wir müssen auch die Entwicklung des jungen Spielers sehen und ihm ist kein Vorwurf zu machen“, äußert sich der Springer Coach zu diesem Thema, mit dem die Handballfreunde leben müssten. Es sei zu verstehen, dass Jannis auch gern die Möglichkeit ergreift, gegen Bundesligisten zu spielen und sich zu verbessern.

So muss der Trainer beim Fehlen der Burgdorfer stets die eingespielte Formation und einstudierten Spielweisen ändern, wenn die Akteure mit dem Zweitspielrecht nicht zur Verfügung stehen.

„Von Woche zu Woche gilt es dann neue System einzustudieren. Wir müssen damit leben und leben damit auch gut“, so Lakenmacher.

Und zu der Begegnung morgen um 17 Uhr: „Wir fahren nach Kiel, um dort zwei Punkte zu gewinnen. Wir wissen, dass das eine schwere Aufgabe wird.“

Wenn die Mannschaft dort fortfährt, wo sie am Ende der zweiten Halbzeit gegen Flensburg-Handewitt II aufgehört hatte, sollten die Chancen eigentlich gut stehen.



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