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Ungefährdeter 44:37 (25:14)-Auswärtssieg über THW Kiel II / Erfolg ist zu keiner Zeit gefährdet

HF Springe vernaschen die Kieler Sprotten

Handball. Erfolgreich endete gestern die Dienstfahrt der Handballfreunde Springe an die Kieler Förde. Im Auswärtsspiel bei der Reserve des vielfachen deutschen Meisters THW Kiel feierte die Mannschaft von Spielertrainer Sven Lakenmacher einen ungefährdeten 44:37 (25:14)-Erfolg und bleibt dem Spitzenreiter HSG Tarp/Wanderup auf den Fersen.

Mit neun Treffern war Claus Karpstein der erfolgreichste Werfer der Handballfreunde Springe beim 44:37 (25:14)-Auswärtssieg über

Autor:

Dieter Gömann

Die HF Springe vernaschten die Kieler Sprotten ganz nach Belieben und ließen während des gesamten Spiels keinerlei Zweifel aufkommen, dass sie als Sieger das Parkett verlassen würden.

Und dennoch: Die Begegnung war gerade einmal drei Minuten alt, als die Gäste ein herber Schock ereilte. Thomas Bergmann sah nach einem Foul in einer 1:1-Situation vom Schiedsrichter den roten Karton. Damit war für den Rechtsaußen die Begegnung vorzeitig beendet.

Die Springer ließen sich dadurch aber nicht beirren und zogen nach dem 2:2-Ausgleich der Gastgeber auf 8:4 und 12:5 davon und dominierten von diesem Zeitpunkt Spiel und Gegner gleichermaßen.

Mit Fortdauer des Spiels hielten die Gäste diesen Abstand und kamen über einen 16:9-Vorsprung zur sicheren 25:14-Führung, als die Unparteiischen zur Halbzeitpause gepfiffen hatten.

Mit diesem sicheren Vorsprung im Rücken klappten im zweiten Durchgang nahezu alle Spielzüge. Aus einer sicheren Abwehr heraus legten die Springer erfolgreiche Tempogegenstöße vor, und das junge Team der Gastgeber war in dieser Phase bei einer 30:17-Führung der Springer völlig überfordert.

In der Schlussphase führten die Handballfreunde 41:33, und das war für Spielertrainer Sven Lakenmacher der Zeitpunkt, in seinem Team munter durchzuwechseln und mit Arno Bischoff auch einen Spieler aufs Feld zu schicken, der nicht gerade in der Vergangenheit Dauereinsätze bekommen hat.

Und ebenso hatte der Au-stralien-Heimkehrer Milan Djuric seinen ersten Auftritt in der ersten Mannschaft nach sechsmonatiger Abwesenheit. „Er fügte sich glänzend in das Team ein, und man merkte ihm kaum an, dass er ein halbes Jahr lang nicht in dieser Formation gespielt hat“, berichtete Betreuer Carsten Meyer per Telefon an den Deister. Verständlich bei der hohen Führung, dass die Konzentration nicht mehr auf hohem Niveau gehalten wurde, und dadurch die Gastgeber den Rückstand auf 37:41 verkürzen konnten. Ein erneuter Ruck ging daraufhin durch das Springer Team, das drei Treffer nachlegen konnte und beim Schlusspfiff der Unparteiischen mit 44:37 die Nase vorn hatte.

„Es war alles in allem ein verdienter Erfolg, der nie gefährdet war. Die Hürde im hohen Norden wurde unerwartet sicher genommen, und der Sieg ist Motivation genug für die weiteren Aufgaben, die auf die Mannschaft warten“, äußerte Meyer.

HF Springe: Stange (1.-30.). König (31.-60.) – Lakenmacher, Bischoff (1), Hermann (n. e.), Habbe (5), Kahl (n. e.), Karpstein (9), Djuric (1), Gorpishin, Deutsch (7), Hinz (12), Bergmann (1), Nordmeyer (8/2).



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