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HF Springe verlieren das Derby bei Eintracht Hildesheim

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Nach dem 23:26 (9:11) liegen die HF Springe nun vier Zähler hinter den nach wie vor ungeschlagenen Hildesheimern – schon jetzt eine ziemliche Hypothek im Kampf um die Rückkehr in die 2. Liga.

Geduldsspiel vor 1700 Zuschauern

Vor fast 1700 Zuschauern in der Hildesheimer Sparkassen- Arena entwickelte sich ein Geduldsspiel. Beide Abwehrreihen – Hildesheim in 5:1-, Springe in 6:0-Formation – waren gut aufgelegt, ihre Angriffe spielten beide Teams lange aus. So führten mal die Gastgeber, mal die Gäste, absetzen konnte sich kein Team. Erst als Springe kurz vor der Pause in der Offensive etwas unkonzentriert zu Werke ging, zog Hildesheim auf 11:8 davon. Fabian Hinz verkürzte aber noch mit dem Pausenpfiff – und nach den Seitenwechsel sorgten Tim Otto und Maximilian Schüttemeyer schnell für den Ausgleich.

 

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  • Voller Einsatz II: Springes Tim Otto behauptet den Ball vor Lothar von Hermanni.

Doch es schlichen sich wieder Fehler im Angriff ein. Tim Otto etwa scheiterte völlig frei an Eintracht-Torhüter Jakub Lefan, Pawel Pietak stand im Kreis – Hildesheim setzte sich wieder auf 17:13 ab. Springe bewahrte die Ruhe. In Unterzahl verkürzten Schüttemeyer und Sebastian Preiß auf 17:15. Zwischendurch hatte der erneut starke Mustafa Wendland gegen Hildesheims Linksaußen Lothar von Hermanni pariert. Nach einer Auszeit gelang Otto sogar der Anschlusstreffer (45.) – doch der Ausgleich fiel nicht mehr.

In Überzahl nicht konsequent genug

Auch, weil die Springer zwei Überzahlsituationen nach Zeitstrafen gegen Jakub Stryc (53.) und Adam Papadopoulos (57.) nicht nutzen konnten. „Wenn wir in Überzahl jeweils ein Tor mehr machen, steht es kurz vor Schluss unentschieden“, sagte HF-Co-Trainer Slava Gorpishin, „und dann gucken wir mal, wer die besseren Nerven hat.“ Weil die HF aber eben die Überzahlen nicht nutzten, lag Hildesheim auch eineinhalb Minuten vor Schluss noch mit drei Toren vorn – und hielt den Vorsprung bis zum Ende. „Es war ein ausgeglichenes Spiel – wir haben es hinten raus im Angriff verloren“, so Gorpishin.

Eintracht Hildesheim: Lefan, Kinzel – John (7/4), Lungela (5), Tzoufras (5), Simon (3/1), von Hermanni (2), Kucharik (2), Schieb (1), Stryc (1), Berthold, Blotor, Papadopoulos. Zeitstrafen: 6. HF Springe: Wendland, Crnojevic – Schüttemeyer (6), Hinz (4/3), Otto (4), Pollex (3), Coors (2), Preiß (2), Pietak (1), Zildzic (1/1), Gorpishin, Bormann. Zeitstrafen: 3.



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