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HF Springe ohne zweites Team: die Hintergründe

SPRINGE. Den Handballfreunden Springe bricht der Unterbau weg – vor dem Landesliga-Heimspiel gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf, das für Sonnabend angesetzt war, zog der Verein seine zweite Herrenmannschaft vom Spielbetrieb zurück.

Auch Trainer Christian Ellmers sah für den Rest der Saison keine Perspektive für die zweite Herren.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die Verantwortlichen hoffen auf einen Neustart der Reserve in der kommenden Saison in der Regionsoberliga.

Die zweite Mannschaft war mit drei Niederlagen in die Saison gestartet. Was schlimmer wog: Der Kreis der tatsächlichen Herrenspieler wurde durch Verletzungen und berufliche Verpflichtungen so klein, dass das Team nur durch Spieler aus der Oberliga-A-Jugend am Leben gehalten werden konnte. Deshalb zogen Vorstand und sportliche Leitung der zweiten Mannschaft jetzt die Reißleine.

„Wir mussten die A-Jugendlichen schützen“, sagt HF-Vorstand Matthias Herbst, der überzeugt ist, dass die Doppelbelastung für die Nachwuchsspieler über eine gesamte Saison zu viel geworden wäre. Christian Ellmers, Trainer beider Teams, sieht es genauso: „Wir wären nicht durch die Saison gekommen. Die A-Jugendlichen sollten in der Zweiten Erfahrung sammeln, aber nicht nur bei den Herren spielen“, sagt er.

Die jüngeren Herrenspieler wie Adrian Semke oder Sean Konietzny trainieren nun beim Springer Drittliga-Team mit. Sie stehen wohl, so hoffen es die Verantwortlichen, in der kommenden Saison für einen Neuaufbau zur Verfügung. Die Frage ist: Wie will es der Verein schaffen, Spieler für die Regionsoberliga zu holen, wenn es schon für die Landesliga nicht geklappt hat?

„Ich war vor der Saison von anderen Voraussetzungen ausgegangen. Ich hatte neun Herrenspieler, die von der A-Jugend unterstützt werden sollten“, sagt Ellmers, der daher Spielern absagte, „von denen ich dachte, dass sie uns nicht weiterhelfen“. Bei der Planung für die kommende Saison, für die er als Trainer wohl wieder zur Verfügung steht, dürfte er weniger wählerisch sein. Er hofft aber, eine Klasse tiefer Nachwuchsspieler halten zu können, für die der Sprung in die Landesliga zu groß gewesen wäre.



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