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Gegen TVB Lemgo II spielt das Schneider-Team nur 40 Minuten / Am Ende heißt es 23:29

HF Springe mit erster Heimniederlage

Springe. Nun hat es die Handballfreunde Springe im Heimspiel der 3. Liga Nord gegen die Bundesliga-Reserve des TBV Lemgo erwischt: Mit der überraschenden 23:29 (14:11)-Niederlage hat die Mannschaft die ersten Punkte in eigener Halle abgegeben, seit Trainer Holger Schneider bei den Springern das Sagen hat.

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Autor:

Dieter Gömann

Nach der Niederlage am vergangenen Spieltag beim HSV Hannover verließen die HF Springe zum zweiten Male die Spielfläche als Verlierer. Von einer negativen Mini-Serie will Manager Dennis Melching aber nichts wissen. „Wir haben eigentlich nur bis zur 40. Minute Handball gespielt und dann völlig den Faden verloren. Hierüber wird unter der Woche zu sprechen sein, denn wir wollen die Saison mit Anstand zu Ende bringen.“

Die Gastgeber wollten die Niederlage von Hannover schnell vergessen machen und waren dazu auf dem besten Weg, denn zweimal der wiedergenesene Janis Helmdach und drei Treffer von Mannschaftsführer Daniel Deutsch zeichneten für die schnelle 5:2-Führung der Gastgeber verantwortlich.

Da hatten die Gäste aus Ostwestfalen nur wenig entgegenzusetzen. Springe war das dominierende Team dank eines großartig und stark agierenden Jendrik Meyer zwischen den Pfosten, der der Mannschaft einmal mehr den nötigen Rückhalt gegeben hatte.

So befanden sich die Handballfreunde im Verlauf der ersten Halbzeit voll auf Kurs und gingen mit einer verdienten 14:11-Führung in die Pause.

Auch gleich nach Wiederbeginn setzten die Gastgeber dort fort, wo sie zum Pausenpfiff aufgehört hatten: Sie dominierten Spiel und Gegner. Als Janis Helmdach und Fabian Hinz die Führung auf 16:11 ausgebaut hatten, deutete alles auf einen weiteren Heimsieg der Handballfreunde hin.

Doch es kam alles anders. Zwar konnte Theodoros Evangelidis das zwischenzeitliche 20:18 erzielen, aber dann spielten nur noch die Gäste. Über ein 20:22 und 22:26 hatte Lemgo am Ende mit 29:23 die Nase vorn und beide Zähler aus Springe entführt.

Wie Manager Dennis Melching hatte auch Trainer Holger Schneider nach Spielschluss das Spiel auf den Punkt gebracht. „Mit den ersten 40 Minuten bin ich zufrieden, über die letzten 20 Minuten werden wir reden müssen. Da haben wir in der Abwehr und im Angriff völlig den Faden verloren.“

HF Springe: Meyer, Stange – Eichenberger (5), Deutsch (4), Riganas (4), Helmdach (3), Karpstein (3), Evangelidis (2), Hinz (2/2), Kolditz, Tzoufras, Borgmann Gorpishin.



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