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32:22 /(15:8)-Erfolg über Mecklenburg-Schwerin / Fans feiern Youngster-Quintett

HF Springe mit einer Galavorstellung

Springe. Drittes Spiel – dritter Sieg. Die Handballfreunde Springe feierten im Heimspiel der 3. Liga gegen den Zweitliga-Absteiger SV Mecklenburg-Schwerin einen deutlichen 32:22 (15:8)-Erfolg und boten den knapp 300 Zuschauern über die gesamte Spielzeit eine Galavorstellung.

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Autor:

Dieter Gömann

Es war die 55. Minute, als Trainer Holger Schneider bei der 31:21-Führung seine junge Garde mit Torwart Mustafa Wendland (21), Lukas Reese (19), Justin Brand (19), Jonas Borgmann (21) gemeinsam auf dem Feld hatte und ab der 58. Minute auch dem erst 17-jährigen A-Jugendlichen Moritz Büchner sein Drittliga-Debüt bescherte.

Es waren gerade einmal 48 Sekunden in der zweiten Halbzeit gespielt, als Springes zweiter Torwart, Mustafa Wendland, praktisch ohne Vorbereitung in das kalte Wasser – sprich ins Tort eingewechselt werden musste, weil der bis dahin wiederum glänzend agierenden Jendrik Meyer wegen Verlustes seiner Kontaktlinse im linken Auge ausgewechselt werden musste. 30 Sekunden nach der Einwechslung glänzte Wendland mit der ersten Parade, hielt kurz darauf einen Strafwurf und wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit immer sicherer. Lukas Reese kam als Erster von den Nachwuchsspielern in der 44. Minute zum Einsatz und traf keine 60 Sekunden später bereits zum 27:15. Die jungen Feldspieler hatten sich nahtlos in das temporeiche Spiel der Handballfreunde eingefügt und zeigten bis zum Schlusspfiff eine starke Leistung.

Begonnen hatten die HF Springe mit einem Superstart, denn nach sieben Minuten führten sie bereits mit 6:0. „Wir hatten die komplette Anfangsphase verschlafen“, bekannte Trainer Holger Antelmann in der Pressekonferenz, der den Springern zu ihrer Topleistung gratuliert hatte. Wenn man auswärts so antritt, hat man in der 3. Liga nichts zu suchen. Ich bin erst einmal bedient.“

Beifallsstürme lösten die schnellen Aktionen über die beiden Außenspieler Maximilian Kolditz und Pawel Pietak aus, die mit zusammen 15 Treffern knapp für die Hälfte der Springer Tore sorgten. In der Folge kamen die Gäste ins Spiel und sahen beim 4:9 (16.) und 5:12 (24.) umeiniges besser aus. Sie mussten allerdings anerkennen, dass Springe bis zum 15:8-Pausenstand die Begegnung und den Gegner klar dominierte.

Nach der Pause kam die eingangs erwähnte Schrecksekunde mit dem Torwartwechsel. Die Gastgeber aber ließen sich nicht beirren spulten ihr sehenswertes Tempospiel ab wie im ersten Durchgang und kamen über ein 18:9 (34.) und lagen in der 41. Minute nach einem Strafwurf von Pawel Pietak erstmals mit zehn Toren Differenz in Front (23:13). Das Spiel war zwar entschieden, aber die Springer setzten das muntere Torewerfen fort und kamen über ein 27:15 (45.) und 31:18 (51.) nach drei Gegentreffern der Gäste in Folge zum verdienten 32:22-Sieg. HF Springe: Meyer (1.-31.), Wendland (31.-60.) – Pietak (10/2), Bosy (6), Karpstein (5), Kolditz (5), Fautek (2), Reese (2), Deutsch (1), Helmdach (1)Brand, Borgmann, Büchner, Gorpishin.

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