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Lakenmacher will Revanche für knappe Hinspielniederlage gegen Spitzenreiter Aschersleben

HF Springe lassen die Saison nicht austrudeln

Handball (jab). Theoretisch haben die HF Springe noch die Chance auf den Aufstieg in die zweite Liga. Um sie zu wahren, muss am heutigen Sonnabend, 18 Uhr, im Heimspiel gegen Regionalliga-Spitzenreiter Aschersleben Alligators ein Sieg her. Damit wäre auch der – ebenfalls theoretisch noch mögliche – Abstieg kein Thema mehr. Zwei Gründe für das Team um Spielertrainer Sven Lakenmacher, die Saison nicht einfach austrudeln zu lassen.

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Das könnten sie, denn den Aufstieg haben die Springer nach der Niederlage vor zwei Wochen in Aurich abgehakt. So gesehen könnten sie ohne Druck die letzten Spiele angehen. Das hört Lakenmacher nicht gerne: „Druck hat man immer. Wir wollen immer gewinnen, und um rechnerisch ganz sicher zu gehen, brauchen wir noch zwei Punkte – und die holen wir gegen Aschersleben. Fertig, aus.“

Lakenmacher will aber mehr, als nur den Klassenerhalt. „Ich habe nie gesagt, dass ich Erster werden will. Aber ich will mindesten Vierter werden, das wäre für uns als Aufsteiger ein Riesenergebnis“, sagt er. Nicht zuletzt will er auch Revanche. Das Hinspiel verloren die Springer trotz starker Leistung unglücklich mit 31:32.

Es war eine von insgesamt fünf Partien, die Aschersleben mit einem Tor Unterschied gewann. Springe verlor fünfmal so knapp. „Genau das ist der Unterschied“, sagt Lakenmacher. Dank dieser Zittersiege könnten sich die Alligators auch mal eine Klatsche wie das 19:37 in Duderstadt erlauben.

Lakenmacher will eine gute Saison gut zu Ende bringen und nach der zweiwöchigen Osterpause gegen Aschersleben damit anfangen. Bis auf Keeper Kristof König hat er alle Spieler an Bord gegen den Spitzenreiter, der momentan drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Aurich hat und dem Aufstieg mit jedem Sieg ein Stück näher kommt. Entsprechend motiviert werden die Alligators in Springe auftreten.

Die Gastgeber wollen gegen den gut eingespielten Tabellenführer „sehr konzentriert und geduldig im Angriff“ auftreten, so Lakenmacher, der den Gegner nicht unnötig stark redet. Auch die Gäste erwarten ein ausgeglichenes Spiel: Ascherslebens Co-Trainer Frank Seifert: „Die Favoritenrolle wollen wir nicht unbedingt von uns weisen. Aber ich sehe die Chancen auf den Sieg für beide Mannschaften gleichmäßig verteilt.“



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