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HF Springe heute zum Derby nach Hildesheim

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Für Nils Eichenberger wird es eine Heimkehr. Der Springer Rechtsaußen spielte von 2008 bis 2014 für die Eintracht, die letzten drei Jahre davon war er allerdings mit Zweitspielrecht schon in Springe. Er gehörte zum erweiterten Kader, als Hildesheim 2011 in die 1. Liga aufstieg, hatte auch einige Einsätze für die Eintracht im Oberhaus. Er freut sich auf die Rückehr in die Sparkassen-Arena. Weil er dort etliche Bekannte wieder treffen wird, „und weil ich finde, dass es eine der schönsten Hallen in der 2. und 3. Liga ist“, sagt der 24-Jährige.

1400 Zuschauer waren beim ersten Heimspiel der Eintracht gegen die HSG Burgwedel in der Halle, „gegen uns könnten noch ein paar mehr kommen“, glaubt Eichenberger, der mit einigen Hildesheimern, wie Robin John, Maurice Lungela oder Lothar von Hermanni gemeinsam das Sport-Internat in Elze besuchte. „Wir haben noch viel Kontakt“, sagt er. Das Derby sei bislang aber kein Thema gewesen.

Hildesheim mit dem besseren Start

Schließlich standen für beide Teams zunächst drei andere Partien auf dem Programm. Die Hildesheimer sind besser aus den Startlöchern gekommen und sind als einzige Mannschaft der Staffel noch ohne Verlustpunkt. Springe tat sich nach dem guten Start gegen Dresden zuletzt zweimal schwer. „Wenn wir so spielen wie in den letzten beiden Wochen, haben wir in Hildesheim keine Chance“, sagt Eichenberger.

Der war zuletzt, wie auch die anderen Springer Außenspieler, wenig eingebunden ins Spiel. Viel ging durch die Mitte, besonders in Coburg schlossen die Springer oft zu überhastet ab. „Gerade auswärts müssen wir die Mannschaft sein, die die Angriffe lange ausspielt“, sagt der Linkshänder.

Das große Wiedersehen alter Bekannter

Er ist nicht der einzige ehemalige Hildesheimer bei den Handballfreunden. Sergej Gorpishin, sein Vater Slava, heute Co-Trainer der HF, sowie Maximilian Kolditz spielten ebenfalls lange für die Eintracht. Kolditz wird wegen eines Muskelfaserrisses im Ellenbogen allerdings „zu 90 Prozent nicht dabei“ sein. Auf der anderen Seite steht mit dem griechischen Kreisläufer Niko Tzoufras ein ehemaliger Springer im Team von Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck – der war übrigens beim letzten Pflichtspielderby in der Saison 1987/88 schon im Amt.



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