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22:30-Niederlage beim Tabellenvierten VfL Fredenbeck / „Eine saft- und kraftlose Vorstellung“

HF Springe fehlt auswärts die nötige Konstanz

Handball (gö). Überraschend deutlich scheiterten die Handballfreunde Springe beim Tabellenfünften VfL Fredenbeck. „Wir haben eine saft- und kraftlose Vorstellung gegeben und die klare 22:30 14:17)-Niederlage geht auch in dieser Höhe voll in Ordnung.“ Spielertrainer Sven Lakenmacher brachte die 60 Minuten auf den Punkt.

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24 Stunden nach dem Auftritt beim potenziellen Kandidaten, der nach dem Abstieg aus der Bundesliga 2006 angetreten ist, wieder „Bundesliga für die Region“ zu schaffen, hatte Lakenmacher die Gründe für das Scheitern seiner Mannschaft einzig bei seinem Team ausgemacht.

„Wir hätten noch drei Stunden spielen können, und wären auch dann nicht auf die Siegerstraße gekommen. Fredenbeck war uns in allen Belangen eindeutig überlegen. Die Niederlage war letztlich verdient.“

Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff – lediglich 20 Treffer sind symptomatisch – sei der Knackpunkt gewesen. Hinzu kam das schlechte Überzahlspiel. Acht Zeitstrafen hatten die Gastgeber kassiert, und in dieser Zeit trafen die Springer lediglich zweimal ins Schwarze und kassierten hierbei sogar noch Gegentore.

Auffallend im Verfolgerduell zu dem neuen Trio an der Tabellenspitze war die mangelnde Aggressivität in der Abwehr. Von Anbeginn fanden die Springer nicht ins Spiel und ebensowenig ihren Rhythmus.

Ein schneller 1:4-Rückstand bedeutete in der Folge ständige Aufholversuche, die allesamt mit dem 2:5- und 3:7-Rückstand misslungen. Das 14:17 zur Pause war die zwanglose Folge.

Auch im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt nicht. Es war die Fortsetzung der ersten 30 Minuten. „Wir konnten einfach nicht den Hebel umlegen und uns erfolgreicher darstellen“, so Lakenmacher. Die Niederlage sei kein Rückschritt im Team. Im Gegenteil, „ich bin mit der zweiten Halbserie meines Teams durchaus zufrieden. Es bleibt weiterhin spannend, denn nach oben sind es nur vier Punkte und nach unten zum Überleben mit dem zehnten Tabellenplatz allerdings nur sechs Punkte. Ich halte uns aber für stark genug, dass wir nicht so sehr nach unten schauen müssen.“

Ein grippaler Infekt hatte neben den Spielertrainer auch weitere vier Akteure erfasst. Das sei mit ein Grund gewesen, dass die Mannschaft nicht ihre gewohnte Leistung zeigte – aber nicht allein ausschlaggebend.

HF: Stange (1.-35.; 40.-60.), König (35.-40.) – Bätjer (1), Lakenmacher (6/2), Hermann (1), Müller (4), Djuric (2), Deutsch (3), Wood 4), Kanngießer (1), Melching, Gorpishin, Hinz (n.e.).

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