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TuS Ferndorf geht mit 1200 Fans im Rücken in das erste Relegationsspiel gegen die Handballfreunde

HF Springe erwartet ein heißer Tanz

Springe. Wenn heute Abend die Handballfreunde Springe ihre vierte und zugleich letzte Trainingseinheit nach dem letzten Saisonspiel am vergangenen Sonnabend gegen die TS Großburgwedel absolvieren, will die Mannschaft von Trainer Holger Schneider bestens vorbereitet morgen die Reise zum 1. Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga beim TuS Ferndorf bestreiten.

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Autor:

Dieter Gömann

Der Vizemeister der 3. Liga West, der seine Heimspiele in der Dreifachhalle Stählerwiese des Schulzentrums Kreuztal-Ferndorf bestreitet, kann dann im ersten Vergleich der beiden Relegationsspiele auf eine große Fangemeinde bauen. Die Sporthalle verfügt regulär über 600 Sitz- und über 400 Stehplätze. Bei Spitzenspielen, so war zu vernehmen, werden bis zu 1200 Zuschauer gezählt. Da erwartet die Handballfreunde Springe ein heißer Tanz, wenn die Begegnung um 20.15 Uhr angepfiffen wird.

Vor drei Jahren hatte der Verein beschlossen, die erste Mannschaft aus haftungs- und finanztechnischen Gründen in eine Marketing-GmbH auszulagern. Nach Abschluss der Saison 2010/2011 gewann das Team die Westdeutsche Meisterschaft – Sieger in der Staffel West der 3. Liga –, hatte damals ab er schon vorher bekannt gegeben, aus finanziellen Gründen nicht in der 2. Bundesliga spielen zu wollen. Die nachfolgende Saison stand dann aber ganz im Zeichen der Aufstiegsvorbereitung. Frühzeitig war es den TuS-Verantwortlichen gelungen, den Etat mithilfe der Sponsoren wie Krombacher, Sparkasse, Provinzial und der Westfälischen Rundschau um 35 Prozent zu steigern.

Nach dem erfolgten Aufstieg war am Ende der Saison 2012/2013 der Abstieg in die 3. Liga besiegelt. Erklärtes Ziel der Westdeutschen ist nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft im gerade zu Ende gegangenen Spieljahr der Wiederaufstieg und Verbleib in der 2. Bundesliga. Dazu bestehen in Ferndorf auch Pläne zur Vergrößerung der Hallenkapazität.

Ähnlich wie die HF Springe hat sich auch der TuS Ferndorf im letzten Punktspiel am vergangenen Wochenende die Vizemeisterschaft gesichert. Mit dem 32:27-Heimsieg über die Bundesliga-Reserve des VfL Gummersbach wahrte das Team von TuS-Trainer Erik Wudtke die Chance auf einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga. Letztlich hätten sich die Ferndorfer sogar eine Niederlage erlauben können, denn der Wilhelmshavener HV kam bei der HSG Krefeld nicht über ein 32:32-Unentschieden hinaus und verspielte am letzten Spieltag dadurch die Chance auf den zweiten Tabellenplatz. Neben den Ferndorfern gibt es in den vier bundesweit ausgetragenen dritten Spielklassen nur noch die Handballfreunde Springe aus der Staffel Nord, die als möglicher Nachrücker infrage kommen.

In zwei Begegnungen wird mit der vorsorglich ausgetragenen Relegation jene Mannschaft ermittelt, die im Falle eines Lizenzentzuges für einen der Meister – Dormagen, Baunatal, Coburg und Henstedt-Ulzburg – in die 2. Bundesliga nachrückt.



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