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HF schaffen den Sprung auf Platz 3

SPRINGE. Zehn Minuten nach dem Saisonende brandete noch einmal Jubel auf in der Halle. Da wurde bekannt, dass der HSV Hannover Großwallstadt geschlagen hatte. Damit kletterten die Handballfreunde Springe mit dem mühsamen 33:30-Erfolg zum Abschluss gegen Kirchzell noch auf den dritten Platz in der 3. Liga Ost.

Die Springer lassen sich nach der Saison feiern. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Das ist eigentlich verrückt“, sagte HF-Kapitän Fabian Hinz. Nach all den Problemen, mit denen die Springer in der Saison zu kämpfen hatten, war sogar Trainer Oleg Kuleshov mit der Platzierung zufrieden. „Dabei zählt für mich eigentlich nur der erste Platz“, sagte der Russe, der sich nach dem Spiel bei jedem einzelnen Spieler für die Saison bedankte. „Wir haben in der Rückrunde sehr, sehr gute Spiele abgeliefert“, sagte Kuleshov.

Das letzte gegen Kirchzell gehörte nicht zu den sehr, sehr guten. Einen Tabellenletzten müsste eine Mannschaft vom Format der HF eigentlich deutlicher im Griff haben. Nur: Die Gäste traten in Springe nicht wie ein Absteiger auf. Das dürfte daran gelegen haben, dass der Gang in die Oberliga schon lange feststeht und der Druck weg ist. Siege zuletzt gegen Großwallstadt und Nieder-Roden haben zudem für eine breite Brust gesorgt.

So war es zunächst der TVK, der sich absetzte, und in der 26. Minute mit 15:12 führte. Vor allem Mittelmann Felix Spross bekamen die Gastgeber nicht in den Griff. Weil Kirchzell danach aber zwei Zeitstrafen kassierte, kamen die Springer, die sich viele technische Fehler leisteten, vor der Pause aber noch zum Ausgleich.

Daniel Hoffmann glänzte mit wichtigen Paraden.. Foto: Bertram
  • Daniel Hoffmann glänzte mit wichtigen Paraden.. Foto: Bertram

Nach dem Seitenwechsel spielten die Springer besser, spielten sich gute Chancen heraus – die sie allerdings reihenweise vergaben: Allein Pawel Pietak scheiterte dreimal frei von Rechtsaußen, auch Hendrik Pollex fand dreimal in Kirchzells Torwart Robert Heinemann seinen Meister. Auf Tim Otto, der allein im zweiten Durchgang sechs seiner sieben Treffer erzielte, und Maximilian Schüttemeyer war Verlass.

Und auf den Jüngsten im Team: A-Jugend-Torwart Daniel Hoffmann, der seinen 19. Geburtstag feierte, kam in der Schlussphase zwischen die Pfosten – und zeigte wichtige Paraden, die allesamt frenetisch gefeiert wurden. „Es ist toll dieses Vertrauen zu kriegen“, sagte Hoffmann strahlend. Spätestens mit seiner Parade gegen Kirchzells starken Kreisläufer Dino Corak beim Stand von 32:29 eine Minute vor Schluss war die Partie entschieden.

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