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Sven Lakenmacher wünscht sich noch mehr Aggressivität in der Abwehr / Bodenburg weiter verletzt

HF mit Schaum vorm Mund gegen Köthen?

Handball (jab). Wenn Regionalligist HF Springe in dieser Saison verliert, dann zumeist ganz knapp. Eine der wenigen Ausnahmen war das 26:30 bei der HG Köthen am dritten Spieltag. Am heutigen Sonnabend (18 Uhr) steht im Schulzentrum Süd die Revanche an. HF-Spielertrainer Sven Lakenmacher will die Köthener mit ihren eigenen Waffen schlagen.

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„Ihr Prunkstück ist die aggressive Abwehr“, sagt Lakenmacher. Dadurch ließen sich die Springer besonders in der zweiten Hälfte des Hinspiels den Schneid abkaufen. Also setzt Lakenmacher, wie eigentlich immer, gegen Köthen selbst auf eine sichere 6:0-Defensive und Tempo nach vorne. Denn im Positionsangriff dürfte es schwer werden, „da werden sie unser Spiel kaputt machen“.

Mehr Aggressivität in der Abwehr wünscht sich Lakenmacher auch von seiner Truppe: „Gegen die Teams von oben sehe ich sie schon, aber gegen vermeintlich schwächere Gegner fehlt mir der letzte Biss, der Schaum vorm Mund. Das müssen wir schleunigst abstellen.“

Nach dem Spiel in Naumburg hatten die HF zuletzt ein freies Wochenende. Lakenmacher setzte den Trainingsschwerpunkt eine Woche lang auf den athletischen Bereich und in den vergangenen Tagen explizit auf den kommenden Gegner. Der deutliche Testspielsieg gegen Oberliga-Spitzenreiter Lehrter SV (38:21) hatte in der Hinsicht zwar wenig Aussagekraft, „war aber wichtig, um wieder in den Spielrhythmus zu finden“, so Lakenmacher.

Der muss weiterhin auf den an der Leiste verletzten Rechtsaußen Maik Bodenburg verzichten. Niklas Hermann hütete unter der Woche mit Grippe das Bett und wird ebenfalls nicht auflaufen. Im Tor hat Kristof König den Kampf um die Nummer 2 hinter Andreas Stange für sich entschieden.

Für Kinder und Jugendliche gibt es für die verbleibenden sieben HF-Heimspielen vergünstigte Karten. Bei Vorlage des Schülerausweises kostet der Eintritt zu den Partien nur noch zwei Euro.

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