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Springe gewinnt Spitzenspiel in Tarp mit 34:31 und geht mit drei Punkten Vorsprung in die Rückrunde

HF belohnen sich für konstante Leistung

Handball. Als Sjören Tölle von der HSG Tarp/Wanderup in der 59. Minute den Ball nicht im Gäste-Tor unterbringen konnte und im Gegenzug der überragende Daniel Deutsch den 33. Treffer für die HF Springe markierte, war die endgültige Entscheidung im hochklassigen Spitzenspiel der 3. Liga Nord gefallen. 34:31 (17:15) gewann Spitzenreiter HF beim Vorjahresmeister, sicherte sich so die Herbstmeisterschaft und geht mit drei Punkten Vorsprung auf die ärgsten Verfolger Tarp und Henstedt-Ulzburg in die Rückrunde.

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Autor:

Heiko Lohr

HF-Coach Oleg Kuleshov zeigte sich angetan von der Leistung beider Mannschaften. „Es war ein echtes Spitzenspiel, in dem uns Tarp das Leben über die gesamte Spielzeit sehr schwer gemacht hat. Meine Mannschaft hat 60 Minuten das Level konstant gehalten und sich dann am Ende dafür belohnt.“

Vor stimmungsvoller Kulisse zeigten beide Teams von der ersten Minute an, weshalb sie zum Favoritenkreis zählen. Mit hohem Tempo und variablem Angriffsspiel agierend, erarbeitete man sich immer wieder gute Möglichkeiten und zeigte sich sicher im Abschluss. Während bei den Gästen das Trio Daniel Deutsch, Jannis Fauteck und der bärenstarke Kreisläufer Nikolaos Tzoufras die Akzente setzte, sorgten vor allem die Tarper Kay Blasczyk und Mario Petersen für Probleme in der Springer Defensive. Zwar lagen die Gäste immer mit einem Treffer in Front, die Schleswig-Holsteiner glichen aber jeweils postwendend aus. So ging es bis zum 9:10 (18.), dann warfen die Hausherren mit einem energischen Zwischenspurt und drei Treffern in Folge erstmals eine Zwei-Tore-Führung heraus.

Aber die HF zeigten sich unbeeindruckt und schafften durch den flinken Nils Eichenberger wieder den Ausgleich (13:13/25.). „Wir haben uns kurz vor der Pause einige unnötige Fehler geleistet und sind so ein wenig aus dem Rhythmus gekommen, das hat Springe konsequent genutzt“, brachte HSG-Coach Kai Nielsen die kurze Schwächephase seiner Mannschaft auf den Punkt. Die Gäste erhöhten nun den Druck und zogen nach dem Siebenmeter-Tor von Fabian Hinz auf 21:17 (35.) davon. Bis zur 42. Minute hielten die Gäste den Vorsprung, ehe sich die Tarper „Wölfe“ in der Folgezeit wieder herankämpften. Gestützt auf den in dieser Phase nicht zu bezwingenden Torwart Hendrik Schefer holten die Gastgeber Tor um Tor auf. Als Timo Brüne nach 47 Minuten den Ausgleich erzielte (25:25), war die Stimmung bei den 700 Zuschauern auf dem Höhepunkt.

Es entwickelte sich eine hoch spannende Schlussphase, in der sich zunächst kein Team eine Blöße gab. Die Vorentscheidung fiel erst zwei Minuten vor dem Ende: Während das Nielsen-Team zweimal aus aussichtsreicher Position scheiterte, nutzte Springe den sich bietenden Vorteil eiskalt aus und schaffte durch Jannis Fauteck und Daniel Deutsch wieder eine Zwei-Tore-Führung, sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten Springer Handballfans, die bereits 60 Sekunden vor dem Ende den Auswärtssieg lautstark feierten.

Für Oleg Kuleshov sind die drei Zähler Vorsprung keinesfalls ein Ruhekissen: „Es war sicher ein besonderes Spiel heute mit einem Big Point für uns. Die Saison ist aber noch lang und noch vieles möglich. Wir werden also weiter so konzentriert wie bisher arbeiten.“

HF Springe: Stange, Herold (bei einem Siebenmeter) – Deutsch (8), Fauteck (7), Eichenberger (6/1), Karpstein (5), Tzoufras (4), Hinz (3/3), Behnke (1), Kolditz, Hermann, Djuric, Gorpishin.



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