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Springe behält auch in kritischen Situationen die Nerven und bleibt Tabellenführer

HF abgeklärt zum 37:32-Sieg in Beckdorf

Handball (jab). Es gibt Hindernisse, die werden einfach überrannt. Und es gibt Hürden, die einen vor größere Probleme stellen, bei denen man Geduld braucht, bis man einen Weg findet, um sie zu überwinden. Der SV Beckdorf gehörte am Sonnabend für die HF Springe zur zweiten Kategorie. Die Gastgeber boten dem Topfavoriten der 3. Liga Nord lange Paroli, am Ende hatten die Springer sich jedoch einen 37:32 (17:14)-Sieg erarbeitet und damit die Tabellenführung verteidigt.

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Anders als in den vorangegangenen Spielen zogen die Springer diesmal nicht gleich in der Anfangsphase davon. Denn die HF-Rückraumschützen Claus Karpstein und Daniel Deutsch wurden von den Gastgebern von Beginn an in Manndeckung genommen. Springe brauchte einige Minuten, um sich darauf einzustellen. Nach einer Viertelstunde setzten sich die Gäste, die von 60 Fans begleitet wurden, darunter die Zweitliga-Kegler von Springe 52, die in Cuxhaven und Bremen im Einsatz waren, auf 9:7 ab. HF-Coach Oleg Kuleshov hatte inzwischen Kay Behnke für Niklas Hermann auf Rechtsaußen gebracht, weil durch die Manndeckung gegen Karpstein ein Linkshänder auf der rechten Seite fehlte – Nils Eichenberger war für Eintracht Hildesheim in Hüttenberg im Einsatz.

Beckdorf kam zum 9:9 wieder heran. Doch binnen fünf Minuten machten die Springer durch Kapitän Deutsch (3) und Fabian Hinz (2) fünf Tore in Folge und zogen erstmals deutlich davon. Auch kurz nach dem Seitenwechsel machten die HF fünf schnelle Tore und führten in der 36. Minute 22:16. Den Vorsprung bauten sie sogar auf 26:19 und 28:21 aus. Doch die Beckdorfer gaben sich vor insgesamt knapp 300 Zuschauern nicht auf, acht Minuten vor Schluss hatten sie den Rückstand auf 29:31 verkürzt.

Die Springer reagierten wie eine Spitzenmannschaft: Abgeklärt, ohne nervös zu werden spielten sie ihr Spiel weiter. Hinz, Karpstein, Jannis Fauteck und Nikolaos Tzoufras sorgten für eine 35:29-Führung (57.) – das war die Vorentscheidung. „Unsere Abwehr und die gute Torhüterleistung waren der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Kuleshov zufrieden. Schon am kommenden Freitag (19 Uhr) geht es für die HF in der 3. Liga weiter. Dann gastiert die Reserve von Kuleshovs Ex-Klub SC Magdeburg in Springe.

HF Springe: Herold (ab 50. Stange) – Tzoufras (10), Fauteck (7), Deutsch (6), Hinz (5/1), Karpstein (4), Behnke (3), Kolditz (2/1), Djuric, N. Hermann, Gorpishin.



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