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Heute keine Anfeuerung von den Ex-Kollegen

Eldagsen. Es gibt eine kleine Schar von Fußballern beim VfR Evesen, die reisen in schöner Regelmäßigkeit nach Eldagsen, um dort bei den Heimspielen des FCE ihre ehemaligen Teamkollegen Frederik Reygers und Alexander Schröder anzufeuern. Auch morgen kommen die Eveser wieder zur Hindenburgallee – mit Unterstützung können Reygers und Schröder dann aber nicht rechnen. Denn die Eldagsener empfangen den VfR zum vorgezogenen Bezirksliga-Punktspiel. Anpfiff auf dem B-Platz – nur der ist mit Flutlicht ausgestattet – ist um 19 Uhr.

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In der vorigen Saison gehörte Reygers noch zu denen, die aus Evesen kamen, um Schröder zu unterstützen. Seit Beginn dieser Serie spielt er selbst in Eldagsen. Der 24-Jährige wohnt in Hannover und arbeitet – der Wechsel nach Eldagsen hatte aber nicht nur praktische Gründe. Wegen eines Knorpelschadens im Knie hatte er ein Dreivierteljahr pausieren müssen. Als er nach der Winterpause wieder fit war, wurde er beim VfR nicht mehr berücksichtigt. In Eldagsen dagegen hat er von den vier bisherigen Punktspielen keine Minute verpasst, im Pokal gegen Barsinghausen wurde er nur ausgewechselt, weil er früh die gelbe Karte gesehen hatte.

„Es läuft perfekt für mich“, sagt Reygers, der wie Schröder die Jugendteams des VfL Bückeburg durchlaufen hat. Ein bisschen Anlauf habe er allerdings gebraucht, sagt er: „An die Intensität im Training musste ich mich erst gewöhnen. Das Niveau kam mir eine Liga höher vor als in Evesen.“ Menschlich hatte er dagegen keine Schwierigkeiten: „Ich wurde mit offenen Armen empfangen. Wer in dieser Mannschaft nicht klarkommt, muss sich selbst hinterfragen.“

Wie wohl die „Auswärtigen“ sich in Eldagsen fühlen, belegt, was FCE-Kapitän André Eldagsen berichtet: „Nach dem Spiel in Havelse am Sonntag, sind Freddy und Alex Schröder noch mit zum obligatorischen Essen nach Eldagsen gefahren, obwohl sie in Hannover wohnen.“ Gehrke und seine Teamkollegen wollen im fünften Saisonspiel heute Abend den fünften Sieg. „Dann können wir eineinhalb Wochen regenerieren und am Wochenende zugucken, wie sich Garbsen und Egestorf die Punkte gegenseitig abnehmen.“

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