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Hesse und Sicher fahren ohne Ambitionen zur DM

SPRINGE. Mitten in den Sommerferien finden von Donnerstag bis Sonntag in Berlin die Deutschen Schwimm-Meisterschaften statt. Das Teilnehmerfeld ist dadurch – und weil die Qualifikation für die EM schon beendet ist – so klein wie nie. Der ehemalige Springer Jan Hesse und Hagen Sicher aus Gestorf sind aber dabei.

Für Jan Hesse werden es wohl die letzten Deutschen Meisterschaften sein...
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Beide starten für W98 Hannover – Ambitionen auf Top-Platzierungen haben sie nicht. „Ich fahre da vor allem hin, um alte Freunde zu treffen“, sagt Hesse, der mit mittlerweile 28 Jahren zu den älteren Teilnehmern gehört, aber noch „vier bis fünf Mal in der Woche“ trainiert, wenn es seine Zeit zulässt. Hesse arbeitet in der Verwaltung bei der Stadt Hannover und ist dort unter anderem für die Bäder zuständig. Nebenbei bringt er Kindern das Schwimmen bei, „ich gebe meine Erfahrung weiter“, sagt er.

Weil seine Freundin im Uni-Stress ist, fällt der gemeinsame Urlaub aus – deshalb hat er Zeit für die DM. Über 100 Meter Rücken und Schmetterling geht er an den Start. „Wenn ich an meine Saisonbestleistungen rankomme, ist vielleicht ein Halbfinale drin“, sagt er. Hesse geht davon aus, „dass es meine letzten Deutschen Meisterschaften sind. Im nächsten Jahr sind sie noch später, da werden wir wohl im Urlaub sein“.

Sicher, der am Sonntag seinen 21. Geburtstag feiert, will dagegen noch bei einigen Deutschen Meisterschaften ins Becken springen, „wenn es weiter nebenher klappt“, schränkt er ein. Denn der Gestorfer studiert mittlerweile bei der Bundeswehr und kann kaum noch trainieren. „Das darf man eigentlich nicht erzählen, aber ich bin seit vier Wochen nicht mehr geschwommen“, sagt er.

...Hagen Sicher will dagegen auch weiterhin an nationalen Wettkämpfen teilnehmen. Fotos: Seifert

Da Sicher aber über die Sprint-Strecken 50 Meter Brust und Schmetterling startet, klappt es mit den Qualifikationszeiten „auch ohne Training ganz gut. Und Wettkämpfe machen mir immer noch Spaß“. Allzu große Erwartungen hat er trotz der schwachen Beteiligung aber nicht. „Die Top 25 wäre schon echt gut“, sagt Sicher.

Direkt nach seinem zweiten Einzelstart muss er auch in der 4 x 100-Meter-Freistilstaffel ran, wie auch Hesse – denn auch W98 ist mit nur wenigen Startern in Berlin vertreten.



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