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„Hemmingen muss sich nach uns richten“

Eldagsen. Drei Heimspiele in Folge stehen für Fußball-Bezirksligist FC Eldagsen auf dem Spielplan, „in denen wollen wir uns ein Polster holen, damit wir beruhigt Weihnachten feiern können“, sagt Trainer Milan Rukavina, der sich mit seiner Elf in der Spitzengruppe festsetzen will. Nächster Gast im Heinrich-Mund-Stadion ist morgen (14 Uhr) der SC Hemmingen-Westerfeld.

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Die Hemminger sind der einzige Gegner, den Rukavina bislang nicht selbst gesehen hat. „Deren Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie ein unbequemer Gegner sind“, sagt er, betont aber auch: „Wir haben Ambitionen, oben dabei zu sein, spielen zu Hause und sind eine gestandene Bezirksliga-Mannschaft – als Aufsteiger muss sich Hemmingen da nach uns richten.“

Anders als am vorigen Wochenende bei Spitzenreiter Garbsen, dem die Eldagsener mit 2:0 die erste Saisonniederlage zufügten, wollen die Eldagsener ihre Taktik diesmal also nicht am Gegner ausrichten, „vielleicht beginnen wir etwas verhaltener, um uns auf Hemmingen einzustellen“, sagt Rukavina.

Der Trainer kränkelte unter der Woche ein wenig, die Mannschaft hat die Erkältungswelle bislang nicht erwischt. Allerdings fehlen weiterhin die verletzten Ali Ibrahim, Alexander Schröder, Rafael und Patrick Bürst. Letzterer fehlte auch in Garbsen, wurde aber vom wieder genesenen Dennis Widmer zwischen den Pfosten zuverlässig vertreten. „Es ist immer gut, einen zweiten Mann auf der Bank zu haben, dem man so vertrauen kann“, lobt Rukavina den Keeper, der in der vorigen Saison noch für den FCE III in der 4. Kreisklasse spielte. „Dass er bei uns spielt, war aus der Not geboren“, sagt Rukavina – für ein FCE-Testspiel in der vorigen Winterpause gegen Eimbeckhausen war außer Widmer kein Torwart verfügbar gewesen. Er bewies sein Potenzial auf Anhieb, „obwohl er für einen Torwart nicht der Größte ist“, so Rukavina.

Seinen Platz im Team hat auch Elias Engelhardt gefunden, der zur Rückrunde der vorigen Saison noch als A-Junior vom SV Altenhagen kam. Schon damals war er auf dem Sprung in die Stammelf, bevor ihn ein Muskelfaserriss stoppte. „Dass er spielt, ist auch ein Wink für unsere jungen Leute, die aus der A-Jugend kommen, die sehen: Es zählt die Leistung. Mal sehen, ob Elias die weiter so konstant bringt“, sagt Rukavina, der bei Engelhardt neben seiner tadellosen Einstellung auch die Flexibilität schätzt. Gegen Garbsen spielte er sehr defensiv als dritter Manndecker, sonst läuft er in der Regel offensiv auf, „da kann er allerdings noch viel dazulernen, er will noch zu oft mit dem Kopf durch die Wand“, so der Coach.

Er fordert einen Sieg morgen: „Es wäre verdammt ärgerlich, wenn wir nach dem Sieg in Garbsen gegen Hemmingen Punkte liegen lassen würden.“jab

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